1. September 2009
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Ruby, Sapphire, Jade – ja, ich weiß, sehr einfallsreich, aber egal.
Nach vielen Überlegungen über den Kurs, den ich mit Sapphire eingeschlagen hatte, bin ich zum Entschluss gekommen, die Entwicklung einzustellen. Zu meinem gefällt mir das Design des Kern-Systems nicht mehr, zum anderen fehlt mir momentan einfach die Zeit für so etwas großes bzw. den Umbau.
Demnächst wird mein Blog auf Wordpress umgestellt. Entsprechede Import-Scripts für Einträge, Kommentare etc. habe ich schon geschrieben, es muss nur noch ein passendes Design her. Zwar finde ich den prozeduralen Programmierstil bzw. den Quelltext von Wordpress scheußlich und viele Plug-Ins entstammen der Code-Vorhölle, aber es hat einfach alles, was ich brauche und das ohne es aufwendig selbst entwickeln zu müssen.
Aber zurück zum Thema: Jade soll ein kleines, aber feines Framework für die schnelle Entwicklung von dynamischen Websites werden. Aus meiner Sicht machen viele Frameworks den Fehler und sind einfach zu groß bzw. zu überladen. Daher sind sie träge, intern zu kompliziert und auch teilweise schwer zu erlernen. Mit Jade versuche ich diese Fehler zu vermeiden. Es soll sich auf das Wesentliche konzentrieren, einfach zu verstehen und schnell sein. Trotzdem soll der Komfort nicht zu kurz kommen.
Hierfür bekommt Jade einen gänzlich anderen Aufbau als Sapphire, der zwar für sich gesehen gut funktioniert, aber zu kompliziert ist, um ihn noch sauber durchblicken zu können. Die Architektur richtet sich nach meinen Erfahrungen mit dem CMS Contenido, dem Shop-System Oxid eShop Community Edition 4 und den Fehlentwicklungen aus Sapphire.
Da ich hier niemanden langweilen will, spare ich mir technische Details für eine Projektseite, die Lauf des restlichen Jahres kommen wird. Dort gibt es genauere Auskünfte über die Architektur und die verwendete Technik.
Eins noch: wie ich weiter oben schon gesagt habe, wurde Sapphire auch aus Zeitmangel eingestellt. Jade wird zwar deutlich kleiner, aber Zeit fehlt mir immer noch – daher erwartet bitte keine Wunder.
30. August 2009
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Serie: Firefly (DVD)
Buch: J.K. Rowling – Harry Potter and the Deathly Hallows
Film: Sin City (BluRay), Serenity (BluRay)
Zeitschriften: aktuelle GamePro
Spiele: Divinity 2, World of Warcraft
iTunes: The Servant – Cells
Empfehlung des Monats: Geo F. Trumper's Coconut Oil Shaving Soap in a Bowl
29. August 2009
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Anstatt mit noch einer Feature-Übersicht zu langweilen, notiere ich hier meine Eindrücke nach gut einem Tag.
Kauf
Kurz vor 9 Uhr war im Apple Store München schon ziemlich viel los. Dummerweise hatte ich meine Kreditkarte nicht dabei, sonst wären mir knapp 20 Minuten warten an der Kasse erspart geblieben. Die Store-Mitarbeiter haben mobile Kreditkarten-Terminals, so dass man bei ihnen zahlen kann, ohne an die Kasse zu müssen – die Rechnung bekommt man dann als PDF per Mail zugesendet.
Installation
DVD rein, Installation starten und nach 45 Minuten war alles erledigt. Wie Apple versprochen hat, bekam ich knapp 7 GB Festplattenspeicher zurück und es lief absolut reibungslos.
Betrieb
Eigentlich gilt fast das gleiche wie zwischen Windows Vista und Windows 7. Letzteres fühlt sich einfach runder an, genauso ist es bei Snow Leopard. Alles läuft schneller und flüssiger. Natürlich fällt der Unterschied lange nicht so drastisch aus, wie bei der Konkurrenz aus Redmond, da Leopard von Anfang an brauchbar lief – im krassen Gegensatz zu Vista.
Bisher am besten gefällt mir das neue Mail. Endlich wird der Read-Status bei IMAP-Konten richtig abgeglichen, so dass bereits mit anderen Clients gelesene Mails des gleichen Kontos auch in Mail als gelesen angezeigt werden. Suchen mit Spotlight wurde deutlich verbessert, so dass man das Ergebnis fast sofort sieht. Außerdem startet Mail nun auch noch erheblich schneller.
Safari 4 lagert nun Tabs und Plug-Ins in eigene Prozesse aus. Vielleicht sieht Adobe jetzt mal, was für ein Speicherfresser Flash ist. Aktuell habe ich den Spox-Bundesliga-Ticker offen und kann in der Aktivitätsanzeige zuschauen, wie das Plug-In RAM regelrecht vernichtet. Anfangs waren es noch 90 MB, inzwischen ist er bei 220 MB angekommen – Tendenz steigend.
Apropos Aktivitätsanzeige: dort wird nun anzeigt, welches Programm mit 32 und 64 Bit läuft. Interessanterweise ist iTunes noch in 32 Bit, im Gegensatz zu allen anderen Apple-Apps. Dürfte auch ein klares Anzeichen für iTunes 9 sein, das von 64 Bit und Quicktime X profitieren wird. Der neue Quicktime-Player ist übrigens sehr schön geraten, nur leider ist die Format-Unterstützung immer noch etwas dürftig. Nicht mal DivX geht von Haus aus.
Meine Freigaben für Windows-Netzwerke musste ich neu einrichten, da die Einstellung verloren ging und nur noch AFP aktiv war. Scheint aber ein Einzelfall zu sein. In einschlägigen Foren habe ich bisher nichts ähnliches gelesen.
Kompatibilität
Probleme hatte ich bisher nur mit Quicksilver (Probleme mit Spaces) und Cyberduck (startet nicht mehr). Bei ersterem half ein Update auf die neueste Version und bei Cyberduck leider nur eine Beta, die bisher aber einwandfrei läuft. Alle anderen Apps funktionieren wie gewohnt – selbst FanControl und SteerMouse.
Fazit
Um es kurz zu machen: Snow Leopard ist ein gelungenens Update, das auf den ersten Blick nicht viel neues bringt. Von Dingen wie der kompletten 64 Bit-Unterstützung und Grand Central Dispatch profitieren momentan nur Apple-eigene Apps, aber sobald auch die Entwickler-Gemeinde diese Features nutzen wird, werden wir alle deutliche Verbesserungen durch weniger RAM-Belastung bzw. weniger Threads und verbesserter Multi-Core-Unterstützung erleben. In dieser Hinsicht ist Snow Leopard vielleicht eine der wichtigsten OS X-Entwicklungen für die Zukunft, auch wenn das für den normalen Nutzer nicht sofort ersichtlich sein mag.
5. Juli 2009
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YES, ab September gibt's die ganze Serie auf Blu-ray. Natürlich nicht in Deutschland, aber als hiesiger Fan der Serie hat man sich eh mit diesem Schicksal abgefunden. Amazon UK bietet die komplette Box für schlappe 115 Pfund an. Nach dem aktuellen Kurs sind das ca. 135 EUR – ein Schnäppchen.
Leider steht der genaue Inhalt der Box nicht dabei, aber da sie es »The Complete Series« nennen, sind wohl die Mini-Serie und die diversen Webisodes enthalten. Für SD-Zuschauer gibt es außerdem eine DVD-Version zu einem verträglichen Preis.
Nur: hoffentlich stimmt die Bildqualität. Nach Aussagen eines Rezensenten war die HD-DVD-Fassung der ersten Staffel recht mau. Es wäre sehr schade, wenn eine der wohl besten Serien überhaupt durch ein mieses Bild verschandelt wird.
In diesem Sinne: So say we all!
27. Juni 2009
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Eigentlich bin ich vom iPhone 3GS sehr begeistert, wenn der Akku nicht extrem schnell leer wäre. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich der Akku um über 20% entladen, während des Tages nahm der Ladestand ebenfalls stetig ab. Nach einiger Recherche in diversen Mac-Foren, bin ich bei weitem nicht der einzige mit so einer meisen Akku-Leistung bzw. sehr hohem Stromverbrauch im Vergleich zum 2G und 3G.
Bisherige (vermutete) Ursachen:
- OS 3 ist nicht aktuell
Um dem Ansturm gerecht zu werden, musste Apple sehr hohe Stückzahlen herstellen. Allein am ersten Wochenende wurden ja über eine Million Geräte weltweit verkauft. Da aber OS 3.0 nur knapp zwei Wochen vor Release des 3GS wirklich fertig war, kann es eigentlich nicht sein, dass Apple in dieser kurzen Zeit auf alle iPhones die aktuellste Firmware packen konnte. Hinzu kommen bekannte Probleme mit dem Stromverbrauch bei einigen Beta-Versionen. Das komplette Neuaufspielen via iTunes wird empfohlen und soll auch helfen.
- Die Wiederherstellung eines iPhone 3G-Backups
Neben der Neuinstallation von OS 3.0 soll es auch helfen, kein Backup von einem alten iPhone wieder einzuspielen. Ich halte es für möglich, dass es einige Einstellungen gibt, die mit einem iPhone 3G anstandslos funktionieren, aber bei einem 3GS Probleme bereiten. Leider gehen dabei bei einem Wechsel alle Einstellungen, SMS/MMS, Anruferliste etc. verloren. - Push-E-Mail Push Notifications, 3G, Ortungsdienste
Dass gerade die beiden letztgenannten viel Strom ziehen, ist nun kein großes Geheimnis. Durch die Aufrüstung von HSDPA auf 7,2 MBit/s und den Einbau des Magnetometers, dürfte sich der Verbrauch nicht gerade zum Positiven entwickelt haben. Nach allem, was ich gelesen habe, ist außerdem der Mail-Push-Dienst sind außerdem die Push Notifications ein regelrechter Akku-Vernichter, da sie ständig eine Datenverbindung offen halten. UMTS und GPS habe ich ohnehin immer nur an, wenn ich es brauche. Push-Dienste brauche ich zum Glück nicht, aber wer darauf angewiesen ist, hat wirklich ein Problem.
Vor knapp einer Stunde habe ich das iPhone komplett mit der aktuellen OS 3.0-Version wiederhergestellt und kein Backup einspielen lassen. Bisher ist der Akku noch bei 100%. Nach der bisherigen Erfahrung hätte er schon locker 2 - 3% Ladung verlieren können – ein gutes Zeichen. Ich werde im Lauf des Tages noch entsprechend diesen Eintrag ergänzen.
Nachtrag:
Jetzt – nach gut 13 Stunden – ist der Akku noch bei 99%. Die komplette Wiederherstellung ohne Backup sich also gelohnt und ich kann es jedem, der Akku-Probleme mit dem 3GS hat sehr empfehlen.
Nachtrag 2:
Das Problem mit Push-Diensten bezieht sich primär auf Push Notifications, nicht den Push-Mail-Service mit MobileMe oder Exchange.
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