madcats[welt]

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Aion

Nachdem ein Kollege im Büro in Begeisterungsstürme über Aion ausgebrochen ist, habe ich auch zugeschlagen. Mein Templer ist nun Level 11 und ich habe noch alle drei anderen Basisklassen angespielt.

Wie bei Dark Age of Camelot legt man sich beim Erstellen eines Charakters nicht sofort auf eine Klasse fest. Stattdessen wählt man eine Basisklasse und entscheidet erst ab Level 10 über seine richtige Klasse. Als Krieger hatte ich Templer (Tank) und Gladiator (Damage Dealer) zur Auswahl. Außerdem bekommt man ab Level 10 Flügel spendiert, mit denen man in bestimmten Zonen kurze Zeit fliegen frei fliegen – man darf sogar fliegend kämpfen. Per Doppelsprung kann man zusätzlich von Kanten heruntergleiten ohne Fallschaden zu nehmen. Im Gegensatz zum Aufsitzen auf Flugtieren in World of Warcraft, fahren die Flügel sofort aus, so dass man bei Gefahr auch mal schnell verschwinden kann.

Aber bevor man sich um seine Klasse kümmert, muss man zuerst seine Volk wählen. Aions Welt ist geteilt drei Fraktionen, wobei man aber nur die Elyos und die Asmodier spielen darf. Beide unterscheiden sich eigentlich nur im Aussehen und Laufstil. Die Elyos leben in einer hellen, freundlichen Welt und tragen daher auch helle Kleidung, während es bei den Asmodiern rauer und dunkler zur Sache geht. Als dritte Fraktion sind die vom Server gesteuerten Balaur im Einsatz, die sowohl die Elyos als auch Asmodier bedrohen – dazu später mehr.

Bis Level 25 spielt sich Aion recht klassisch. Die meisten Quests sind Standardkost, erzählen aber kleine, nette Geschichten. Quest-Belohnungen fallen aber insbesondere auf den niedrigen Stufen wesentlich angemessener aus als in Azeroth – gleiches gilt auch für brauchbare Drops. Selbst auf Level 3 hat man schon Chancen auf gute Items mit magischen Attributen. Zusätzlich hat fast jeder Gegenstand einen Sockel, die man mit einem Mana-Steinen (ebenfalls Drops) bestücken darf. Im übrigen sehen Rüstungen und Waffen auf niedrigen Stufen schon sehr schön und stilvoll aus – nicht so zusammengewürfelt und billig wie bei einem gewissen Online-Rollenspiel, dessen Namen ich nicht schon wieder nennen will.

Wie in MMORPGs inzwischen üblich, gibt es für den Handel unter den Spielern Auktionshäusern. Weiterhin bietet Aion die Möglichkeit Spielerläden aufzumachen. Dazu setzt man sich einfach an eine belebte Stelle, befüllt seinen Stand mit Items und legt die Preise fest. Jeder Spieler kann dann dort einfach einkaufen wie bei einem NPC.

Generell spielt und vor allem kämpft es sich in Aion sehr flott. Als Magier reichen in der Regel zwei bis drei Sprüche und der Gegner liegt am Boden. Und was viele erfreuen dürfte: der Mana-Vorrat hält auch auf niedrigen Leveln lange an. Zur Regeneration (HP und MP) setzt man sich ein paar Sekunden hin und schon kann es weiter gehen. Die ständige Wasser-Sauferei wie in WoW entfällt also komplett.

Sowohl Kampffähigkeiten als auch Zaubersprüche lassen sich wie in Age of Conan verketten, um mehr Schaden anzurichten oder auch Schutzzauber aufzubauen. Im Laufe des Charakter-Daseins werden verzweigen sich die Ketten und erlauben so mehr Flexibilität. Natürlich wird das Kampfsystem dadurch auch deutlich komplexer, aber nicht zu kompliziert.

Ab Level 25 darf man schließlich in den Abyss, wo man sowohl gegen die Balaur als auch die gegnerische Fraktion kämpft (PvPvE). Entfernt lässt sich der Abyss mit den Frontier Zones in Dark Age of Camelot vergleichen. Wie in Albion, Midgard und Hibernia gibt es im Abyss Festungen und Außenposten, die erobert werden wollen. Der aktuelle Besitzer erhält je nach dem, was ihm gehört spezielle Fähigkeiten. Zu Beginn eines Server gehört alles in den Balaur. Im Verlauf des Kampfgeschehens entscheidet die KI, wen sie wann angreift oder sogar einer anderen Fraktion indirekt hilft.

So, ich hoffe, dass ich einen kleinen Überblick und Eindruck über Aion geben konnte – ich habe aber dabei nur an der Oberfläche gekratzt. Hier alles aufzulisten hätte den Rahmen deutlich gesprengt. Aion hat ein sehr großes Potenzial und ich glaube, dass NCsoft es auch nutzen kann, um eine stabile und große Nummer Zwei hinter World of Warcraft etablieren zu können.

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Beschäftigungstherapie im August

Serie: Firefly (DVD)

Buch: J.K. Rowling – Harry Potter and the Deathly Hallows

Film: Sin City (BluRay), Serenity (BluRay)

Zeitschriften: aktuelle GamePro

Spiele: Divinity 2, World of Warcraft

iTunes: The Servant – Cells

Empfehlung des Monats: Geo F. Trumper’s Coconut Oil Shaving Soap in a Bowl

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MacBook Pro Erfahrungsbericht #1

Wie versprochen, hier nun der erste Erfahrungsbericht:

Allgemeines

Zwei Tage sind um und ich bin begeistert. Von den Kinderkrankheiten ist nichts zu merken. Es wurde aber ohnehin mit der neuen Firmware ausgeliefert und das Update auf MacOS X 10.5.6 letzte Woche, dürfte auch dazu beigetragen haben, dass keine Probleme aufgetreten sind

MacOS X macht durch die stärkere Hardware und das größere Display erst richtig Spaß. Leider fehlt noch ein Mini Displayport-Adapter auf HDMI, so dass ich das MacBook an meinen Monitor anschließen kann. Spätestens Mitte Januar sollten aber welche verfügbar sein, da Apple die Schnittstellen-Spezifikation allen Herstellern kostenlos zur Verfügung stellt.

Dann mit dem MacBook-Display auf 1440×900 und 1920×1200 auf dem 24″-Monitor, dürfte mein normaler Windows-Rechner arge Konkurrenz bekommen. Allerdings habe ich via Bootcamp nun auch Vista 64 drauf.

Die Installation lief problemlos und kaum langsamer, als auf dem PC. Die anschließende Update-Orgie dauerte mit Service Pack1 und allem drum und dran gute drei Stunden. An der Hardware sollte es aber kaum gelegen haben, obwohl das MacBook nur eine Platte mit 5.400 RPM hat – evtl. tausche ich sie noch gegen eine 7.200er aus.

Arbeit

Arbeiten mit Netbeans gestaltet sich unter OS X genauso komfortabel wie unter Windows. Dank SVN musste ich nur einen Checkout machen und hatte die kompletten Ruby- und Sapphire-Projekte sofort verfügbar. So kann ich jetzt endlich im Zug an Sapphire weiterarbeiten und kann es zuhause einfach ins SVN stopfen. (Gut, das wäre mit dem PowerBook auch gegangen, aber Netbeans lief darauf kaum arbeitstauglich.)

Allein durch die Touch-Gesten, macht es einfach sehr viel Spaß. Fürs Programmieren braucht man definitiv keine Maus mehr: das meiste läuft eh über die – sehr gute – Tastatur, die dank Hintergrundbeleuchtung in dunklen Umgebungen das Tippen erleichert, und alles andere funktioniert perfekt mit dem Multitouch-Trackpad.

Zum vertikalen und horizontalen Scrollen benutzt man einfach zwei Finger. Zoomen und Drehen von Bildern funktionuert wie beim iPhone/iPod touch. Drei Finger um sich iPhoto oder Preview durch die einzeln geöffneten Dateien zu bewegen. Vier Finger nach unten, um Exposé zu öffen; vier Finger nach oben, um Exposé zu schließen, oder falls es geschlossen ist, alle aktive Programme des Spaces zur Seite zu schieben, um den Schreibtisch freizulegen. Außerdem öffnet sich mit vier Fingern horizontal ein Task-Wechsel-Menü.

Apple hat hier sicher noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und es werden mit weitere OS X-Versionen sicher noch mehr Gesten folgen. Dazu erleichtert einem die Glasoberfläche das Navigieren erheblich. Bisher habe ich kein Trackpad benutzt, das den Finger ähnlich gut und präzise gleiten lässt. Ingesamt kann man sagen, dass eine Maus komplett überflüssig geworden ist, so lange man nicht pixelgenau arbeiten muss.

Spielen

Der Mac-Client von World of Warcraft ist toll. iTunes ist voll integriert (Hey Blizzard, das geht auf dem PC sicher auch). WoW läuft sehr flüssig, aber leider ist die Geforce 9600M GT mit den neuen Schatten etwas überfordert – man muss ihr aber zu Gute halten, dass selbst die Radeon HD 4870 dabei ordentlich schuften muss. In den nächsten Tagen werde ich unter Vista noch weitere Spiele testen. Außer Blizzard liefert ja dummerweise niemand OS X-Versionen mit.

Fazit

Normale Notebooks mit dieser Hardware mögen deutlich billiger sein, aber Features wie das Multitouch-Trackpad und so viele andere Dinge – und wenn es nur die zwei ausklappbaren Haken zum Kabelaufrollen am Netzteil sind – machen den Preisunterschied mehr als wett. Diese ganzen Kleinigkeiten erleichtern einem die tägliche Arbeit und auch die Freizeit. Der oft ausgesprochene Satz, dass Apple-User nur auf das Design abfahren, mag schon teilweise stimmen. Trotzdem wissen auch viele dies alles zu schätzen. Man merkt einfach, dass Apple bei vielem weiterdenkt, als der Rest und dafür bin ich auch gerne bereit mehr zu zahlen.

Die PC-Konkurrenz hinkt bei Design, Usability, Innovation und selbst der Musikauswahl für Werbung meilenweit hinterher. Der stetig steigende Markanteil von Macs bzw. MacOS X, zeigt doch, dass viele Windows und seine Macken satt haben.

Ich will hier Windows nicht verdammen. Mit XP bin ich seit sieben Jahren sehr zufrieden, aber man kann vieles besser machen und Apple zeigt wie man das anpacken kann. Immerhin hat Microsoft wohl eingesehen, dass Vista ein gigantischer Schuss in den Ofen war und bügelt hoffentlich mit Windows 7 vieles wieder aus. OS X ist zwar in vielen Belangen überlegen, aber in einigen auch nicht und Konkurrenz hat noch keinem geschadet.

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Blut und Morde

Age of Conan ist erfrischend anders: dreckig, brutal, nackt. Man könnte fast behaupten, es ist das Battlestar Galactica der Online-Rollenspiele: Erwachsenenunterhaltung ohne Kompromisse. Dummerweise richtet sich auch der Schwierigkeitsgrad danach.

Meine MMORPG-Wurzeln liegen in Dark Age of Camelot und ich will nicht behaupten, dass das ein leichtes Spiel wäre. Aber ich habe das Gefühl, dass ich in den zwei Jahren mit meinem Level-50-Hüter nicht so oft im Dreck lag, als nach einer Woche in Hyboria.

Vielleicht bin ich durch World of Warcraft und die Ein-Mann-Gruppe namens Paladin zu sehr verwöhnt, trotzdem übertreibt es Funcom etwas: die Balance zwischen den einzelnen Klassen schwankt noch stark. Ich sehe die Nahkämpfer momentan klar im Nachteil. Magier, insbesondere der Nekromant, walzen problemlos Gegnergruppen platt, während mein Barbar bei der gleichen Anzahl Feinde den Heldentod sterben würde oder Fersengeld geben muss.

Dafür ist das aktive Kampfsystem deutlich abwechslungsreicher, als die immer gleiche Button-Klickerei der meisten anderen MMORPGs. Kombos bestehen zwar immer aus derselben Tastenreihenfolge, dennoch muss man sie geschickt einsetzen, damit sie nicht an der Deckung des Gegners verpuffen.

Leider sind die Hardware-Anforderungen recht hoch, dafür stimmt die Optik. Ohne die kürzliche Aufrüstung von der Geforce 8800 GTS 320 auf eine Radeon HD 4870, verkäme es aber wohl zum Dia-Vortag: »Hargh, der Barbar«. Trotzdem ruckelt es immer wieder. Gerade die Hauptstädte verkommen oft zum Daumenkino. Hoffentlich wird das noch weiter verbessert.

Im späteren Spielverlauf gibt es wohl noch viele Probleme, aber bis ich in diesem Level-Bereich bin, vergeht wohl viel Zeit. Immerhin habe ich in Dark Age of Camlot zwei Jahre für Level 50 gebraucht (war noch vor den Vereinfachungen) und in World of Warcraft, hat es in drei Jahren auch nur zu Level 54 gereicht.

Insgesamt gefällt mir Age of Conan momentan sehr gut. Es hebt sich deutlich von anderen Online-Rollenspielen ab und bietet gute Unterhaltung – trotz eines stellenweise überzogenen Schwierigkeitsgrads.

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Keyword-Horror, Teil 374

Es wird schlimmer denn je …

  • »daisy cutter treiber«
    Entweder hat die US Army ein ernsthaftes Problem oder der durchschnittliche Terrorist ist dümmer als ich dachte.
  • »deo allergiker«
    So, so. Da haben wir ja den Nasenfolterer aus der U6 gestern abend.
  • »im urin sperma«
    Ich bin kein Urologe.
  • »mad cat fucking«
    Sodomie ist verboten.
  • »man emerge«
    Nach Man-Pages in Google zu suchen stinkt!
  • »pro atomwaffen«
    Richtig so!
  • »spiel affe für david«
    Banane?!
  • »star wars dissen«
    Hau bloß ab!
  • »von wegekreuz nach donnerfels«
    Nicht schon wieder …
  • »wie erzeuge ich mehr sperma«
    Weniger wichsen?
  • »weiße hose world of warcraft«
    Was Du wolle?