Tag: "Spiele"

Nach einigen negativen Erlebnissen mit Spielserver-Anbietern für den MineStar-Server, war klar, dass nur ein eigener Server genug Leistung hat, um wirklich ein gutes Spielerlebnis mit ca. 15+ Leuten zu bieten. Dedizierte Hardware kam aus Preisgründen nicht in Frage, also entschied man sich für einen virtuellen Server in einer Cloud und bisher funktioniert alles tadellos. Angespornt hiervon und den guten Erfahrungen mit den Amazon Web Services, habe ich mich gefragt, ob man nicht einen Server über Amazons EC2 aufsetzen kann und mich daran gemacht.

Mit einer Micro-Instanz von EC2 kostet das ganze pro Stunde 2 Cent, dazu bezahlt man den Traffic. Neukunden bekommen im ersten Jahr einiges kostenlos, Details siehe hier. Einen kleinen Server sollte man damit weitgehend kostenlos betreiben können. Da man nur den Verbrauch und keine Grundgebühren bezahlt, kann man notfalls den Server einfach abschalten.

Die Kosten für Euren Server könnt Ihr im Konto-Bereich von Amazon Web Services mit zweistündiger Verzögerung genau überwachen.

Eine detaillierte Anleitung zum Aufsetzen eines EC2-Servers für Minecraft gibt’s unter “weiterlesen …”.

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Serie: House MD

Buch: Frank Schätzing – Der Schwarm, Andrzej Sapkowski – Der letzte Wunsch

Film: Star Trek (BD), Ben Hur (DVD)

Zeitschriften: PHP Magazin

Spiele: Dragon Age: Origins, New Super Mario Bros. Wii

iTunes: Chris Hülsbeck – Turrican Medley

Nachdem ein Kollege im Büro in Begeisterungsstürme über Aion ausgebrochen ist, habe ich auch zugeschlagen. Mein Templer ist nun Level 11 und ich habe noch alle drei anderen Basisklassen angespielt.

Wie bei Dark Age of Camelot legt man sich beim Erstellen eines Charakters nicht sofort auf eine Klasse fest. Stattdessen wählt man eine Basisklasse und entscheidet erst ab Level 10 über seine richtige Klasse. Als Krieger hatte ich Templer (Tank) und Gladiator (Damage Dealer) zur Auswahl. Außerdem bekommt man ab Level 10 Flügel spendiert, mit denen man in bestimmten Zonen kurze Zeit fliegen frei fliegen – man darf sogar fliegend kämpfen. Per Doppelsprung kann man zusätzlich von Kanten heruntergleiten ohne Fallschaden zu nehmen. Im Gegensatz zum Aufsitzen auf Flugtieren in World of Warcraft, fahren die Flügel sofort aus, so dass man bei Gefahr auch mal schnell verschwinden kann.

Aber bevor man sich um seine Klasse kümmert, muss man zuerst seine Volk wählen. Aions Welt ist geteilt drei Fraktionen, wobei man aber nur die Elyos und die Asmodier spielen darf. Beide unterscheiden sich eigentlich nur im Aussehen und Laufstil. Die Elyos leben in einer hellen, freundlichen Welt und tragen daher auch helle Kleidung, während es bei den Asmodiern rauer und dunkler zur Sache geht. Als dritte Fraktion sind die vom Server gesteuerten Balaur im Einsatz, die sowohl die Elyos als auch Asmodier bedrohen – dazu später mehr.

Bis Level 25 spielt sich Aion recht klassisch. Die meisten Quests sind Standardkost, erzählen aber kleine, nette Geschichten. Quest-Belohnungen fallen aber insbesondere auf den niedrigen Stufen wesentlich angemessener aus als in Azeroth – gleiches gilt auch für brauchbare Drops. Selbst auf Level 3 hat man schon Chancen auf gute Items mit magischen Attributen. Zusätzlich hat fast jeder Gegenstand einen Sockel, die man mit einem Mana-Steinen (ebenfalls Drops) bestücken darf. Im übrigen sehen Rüstungen und Waffen auf niedrigen Stufen schon sehr schön und stilvoll aus – nicht so zusammengewürfelt und billig wie bei einem gewissen Online-Rollenspiel, dessen Namen ich nicht schon wieder nennen will.

Wie in MMORPGs inzwischen üblich, gibt es für den Handel unter den Spielern Auktionshäusern. Weiterhin bietet Aion die Möglichkeit Spielerläden aufzumachen. Dazu setzt man sich einfach an eine belebte Stelle, befüllt seinen Stand mit Items und legt die Preise fest. Jeder Spieler kann dann dort einfach einkaufen wie bei einem NPC.

Generell spielt und vor allem kämpft es sich in Aion sehr flott. Als Magier reichen in der Regel zwei bis drei Sprüche und der Gegner liegt am Boden. Und was viele erfreuen dürfte: der Mana-Vorrat hält auch auf niedrigen Leveln lange an. Zur Regeneration (HP und MP) setzt man sich ein paar Sekunden hin und schon kann es weiter gehen. Die ständige Wasser-Sauferei wie in WoW entfällt also komplett.

Sowohl Kampffähigkeiten als auch Zaubersprüche lassen sich wie in Age of Conan verketten, um mehr Schaden anzurichten oder auch Schutzzauber aufzubauen. Im Laufe des Charakter-Daseins werden verzweigen sich die Ketten und erlauben so mehr Flexibilität. Natürlich wird das Kampfsystem dadurch auch deutlich komplexer, aber nicht zu kompliziert.

Ab Level 25 darf man schließlich in den Abyss, wo man sowohl gegen die Balaur als auch die gegnerische Fraktion kämpft (PvPvE). Entfernt lässt sich der Abyss mit den Frontier Zones in Dark Age of Camelot vergleichen. Wie in Albion, Midgard und Hibernia gibt es im Abyss Festungen und Außenposten, die erobert werden wollen. Der aktuelle Besitzer erhält je nach dem, was ihm gehört spezielle Fähigkeiten. Zu Beginn eines Server gehört alles in den Balaur. Im Verlauf des Kampfgeschehens entscheidet die KI, wen sie wann angreift oder sogar einer anderen Fraktion indirekt hilft.

So, ich hoffe, dass ich einen kleinen Überblick und Eindruck über Aion geben konnte – ich habe aber dabei nur an der Oberfläche gekratzt. Hier alles aufzulisten hätte den Rahmen deutlich gesprengt. Aion hat ein sehr großes Potenzial und ich glaube, dass NCsoft es auch nutzen kann, um eine stabile und große Nummer Zwei hinter World of Warcraft etablieren zu können.

Serie: Firefly (DVD)

Buch: J.K. Rowling – Harry Potter and the Deathly Hallows

Film: Sin City (BluRay), Serenity (BluRay)

Zeitschriften: aktuelle GamePro

Spiele: Divinity 2, World of Warcraft

iTunes: The Servant – Cells

Empfehlung des Monats: Geo F. Trumper’s Coconut Oil Shaving Soap in a Bowl

iPhone App Tip

Galaxy on FireLetzte Woche sah ich durch Zufall Galaxy on Fire im App Store. Die Beschreibung las sich wie Freelancer im Westentaschen-Format und genau das ist es auch. Das Spiel selbst ist schon länger auf Mobiltelefonen erfolgreich – nun auch auf dem iPhone/iPod touch.

Man spielt Keith Maxwell, einen hochdekorierten Kampfpiloten, der aus dem Militär ehrenhaft entlassen wurde. Als Dankeschön für seine Dienste bekam er am Ende seiner Dienstzeit einen Raumjäger. In den ersten Missionen wird man noch an die Hand genommen und kann sich seine Auftraggeber nicht aussuchen. In erster Linie eskortiert man Frachter oder jagt die fiesen Vossk durchs All. Wie in Freelancer sammelt man dabei auch Trümmer auf, die man später auf den Raumstationen verkaufen kann.

Nach dem man sich genug mit den Vossk geprügelt hat, wird man in die riesige, 500 Planeten umfassende, Galaxie entlassen und kann sich sein Geld als Händler und/oder Söldner verdienen. Ebenfalls wie in Freelancer gibt es dafür ein großes Arsenal an Handelsgütern, Waffen, Schiffsystemen und natürlich Raumschiffen.

Um seinen Jäger optimal zu steuern, bietet einem Galaxy on Fire zwei Möglichkeiten: die Bewegungs-Sensoren oder Touch Control, eine Art virtuelles Gamepad auf dem Touchscreen. Gerade ersteres funktioniert ausgesprochen gut, da man die aktuelle Position des iPhones kalibrieren und die Empfindlichkeit einstellen kann. Anders als z.B. in Super Monkey Ball kann man sich so die Haltung seines Geräts bzw. der Hände aussuchen und genau bestimmen, wie stark es auf die Bewegungen reagiert. Damit setzt das Spiel wirklich Maßstäbe.

Mit Touch Control kam ich leider nicht sonderlich gut klar, da man leicht vom vorgegebenen Feld zu weit abrutscht und ich auch den Eindruck hatte, dass nicht alle Eingaben korrekt umgesetzt werden. Mit Version 1.1 sollte sich das aber inzwischen verbessert haben.

Zur Präsentation von Galaxy on Fire kann ich nur eins sagen: toll! Grafisch erste Sahne, ebenso die Geräuschkulisse. Sprachausgabe gibt es natürlich keine, aber das ist angesichts der Downloadgröße auch mehr als verständlich. Die Dialoge finden in den üblichen Textfenstern statt und sind zuweilen recht witzig. Außerdem gibt es jede Menge Zwischensequenzen in Spielgrafik.

Die Grafik hat leider ihren Preis. Der Hersteller empfiehlt das iPhone vor dem Spielstart neuzustarten, damit genug RAM frei ist und um dadurch bedingte Abstürze zu vermeiden. Seit dem gestrigen Update auf Version 1.1 scheint sich dies aber deutlich gebessert zu haben. Außerdem hat man die Ladezeiten deutlich reduziert und noch einige andere Dinge behoben bzw. verbessert. Ein ausführliches Change Log gibt es im App Store.

Fazit

Wer Freelancer oder auch die X-Serie mag und ein iPhone bzw. einen iPod touch besitzt kann wirklich nichts falsch machen. Die knapp fünf Euro sind auf keinen Fall falsch investiert. 15 bis 20 Stunden Spielzeit sind für diesen Preis wirklich grandios. Viele Titel für PC und Konsole kosten mehr als das zehnfache und beschäftigen einen gerade mal genauso lange, wenn überhaupt …

Zu Galaxy on Fire im App Store