madcats[welt]

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Ein paar Änderungen

Nach langer Abstinenz durch Blog-Unlust, wird es Zeit wieder etwas zu schreiben. Ich habe in vergangenen Tagen einige technische Änderungen vorgenommen:

  • Ein Großteil der statischen Inhalte (Bilder, CSS-Dateien, JavaScripts etc.) wird nun über ein Content Delivery Network (CDN) bereitgestellt. Hierzu verwende ich ich die Services Amazon S3 bzw. Amazon CloudFront. S3 übernimmt die eigentliche Speicherung der Dateien innerhalb des Amazon-Netzwerks. CloudFront bezieht die Daten von S3 und stellt sie wahlweise als Download- oder Streaming-Inhalt über das weltweite CloudFront-Netzwerk bereit. Realisiert wird das ganze über das WordPress-Plug-In W3 Total Cache, das die Dateien zu S3 überträgt und sich um die URL-Umschreibung zu CloudFront kümmert.

    Das klingt nun extrem überdimensioniert und ist es eigentlich auch. Mir geht es dabei um den technischen Aspekt, wie man sowas realisiert und die sich daraus ergebenden Vorteile von Cloud Hosting Services. Abgesehen davon, ist es unschlagbar günstig. Man zahlt keinerlei Grundgebühren, es wird nur abgerechnet, was man wirklich verbraucht. Für meine Verhältnisse in Sachen Traffic und Zugriffe, kostet das nur ein paar Cent im Monat.

  • Nach dem ich zwischenzeitlich wieder Google Analytics als Statistikdienst genutzt hatte, bin ich nun auf Piwik umgestiegen. Piwik ist eine Open Source-Lösung, die fast alles kann, was Analytics auch bietet, läuft aber lokal auf meinem Web-Server. IP-Adressen werden ausschließlich anonymisiert verwendet.

    Wer nicht von Piwik erfasst werden möchte, kann sich hier per Cookie ausschließen lassen.

  • Wie oben schon erwähnt, setze ich nun W3 Total Cache ein. Neben der Bereitstellung der statischen Inhalte über ein CDN, bietet es vor allem diverse Caching-Systeme für Dateien, Datenbank-Inhalte, Objekte oder auch HTTP-Kompression. Die Ladezeiten sollten so angenehmer sein und gleichzeitig wird der Server geschont.

So, das war’s dann erstmal. In Zukunft werden wieder mehr Einträge folgen, wie üblich hauptsächlich über Technik, Web-Entwicklung oder Spiele.

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Jade Framework

Ruby, Sapphire, Jade – ja, ich weiß, sehr einfallsreich, aber egal.

Nach vielen Überlegungen über den Kurs, den ich mit Sapphire eingeschlagen hatte, bin ich zum Entschluss gekommen, die Entwicklung einzustellen. Zu meinem gefällt mir das Design des Kern-Systems nicht mehr, zum anderen fehlt mir momentan einfach die Zeit für so etwas großes bzw. den Umbau.

Demnächst wird mein Blog auf Wordpress umgestellt. Entsprechede Import-Scripts für Einträge, Kommentare etc. habe ich schon geschrieben, es muss nur noch ein passendes Design her. Zwar finde ich den prozeduralen Programmierstil bzw. den Quelltext von Wordpress scheußlich und viele Plug-Ins entstammen der Code-Vorhölle, aber es hat einfach alles, was ich brauche und das ohne es aufwendig selbst entwickeln zu müssen.

Aber zurück zum Thema: Jade soll ein kleines, aber feines Framework für die schnelle Entwicklung von dynamischen Websites werden. Aus meiner Sicht machen viele Frameworks den Fehler und sind einfach zu groß bzw. zu überladen. Daher sind sie träge, intern zu kompliziert und auch teilweise schwer zu erlernen. Mit Jade versuche ich diese Fehler zu vermeiden. Es soll sich auf das Wesentliche konzentrieren, einfach zu verstehen und schnell sein. Trotzdem soll der Komfort nicht zu kurz kommen.

Hierfür bekommt Jade einen gänzlich anderen Aufbau als Sapphire, der zwar für sich gesehen gut funktioniert, aber zu kompliziert ist, um ihn noch sauber durchblicken zu können. Die Architektur richtet sich nach meinen Erfahrungen mit dem CMS Contenido, dem Shop-System Oxid eShop Community Edition 4 und den Fehlentwicklungen aus Sapphire.

Da ich hier niemanden langweilen will, spare ich mir technische Details für eine Projektseite, die Lauf des restlichen Jahres kommen wird. Dort gibt es genauere Auskünfte über die Architektur und die verwendete Technik.

Eins noch: wie ich weiter oben schon gesagt habe, wurde Sapphire auch aus Zeitmangel eingestellt. Jade wird zwar deutlich kleiner, aber Zeit fehlt mir immer noch – daher erwartet bitte keine Wunder.

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Status Februar 2009

Filme: Resident Evil Degeneration, Star Wars – The Clone Wars (uff)

Serien: Battlestar Galactica Season 4

Bücher: Stefan Aust – Der Baader-Meinhof-Komplex (ja, immer noch), Drew Karpyshyn – Darth Bane: Rule of Two

Zeitschriften: PHP-Magazin, MaxPlanckForschung

iTunes/iPod: Queen – Breakthru

Spiele: GTA IV (PC), iShoot (iPod)

Javascript-Bibliothek des Jahres 2008: jQuery

Ein kurzes Wort zur MaxPlanckForschung: sie wird vierteljährlich herausgegeben und kann kostenlos als PDF oder im Abonnement bezogen werden. Ich kann sie jedem, der sich für wissenschaftliche Magazine interessiert nur ans Herz legen. Die Texte erfordern aber teilweise viel Hintergrundwissen des Lesers, daher lest bitte erst ein Artikel online und abonniert nicht einfach blind, nur weil es kostenlos ist.

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HTML 5

Ein sehr guter, informatiker Artikel von Peter Kröner zum Thema HTML 5 und dessen aktuelle Situation bzw. Browser-Unterstützung.

Und mal wieder macht uns Microsoft künstlich das Leben schwer …

Via: praegnanz.de

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15 nützliche Apps für Web-Designer/Entwickler

http://www.noupe.com/tools/15-incredible-mac-apps-for-freelance-web-designers.html

Konnte zwar bisher nicht alle ausprobieren, aber was ich bisher von Pixelmator, Espresso und Coda gesehen habe, begeisiert mich einfach. Außerdem nutze ich schon Cyberduck schon länger und bin ebenfalls sehr zufrieden.

Besonders angetan bin ich von Pixelmator. Es orientiert sich an Photoshop, und steht ihm in der Funktionsvielfalt in vielen Bereichen nichts nach. Trotzdem wirkt die App nicht überladen und ist recht flott. Dank Core Image werden Bildberechnungen über die Grafikkarte erledigt, was ein zusätzliches Geschwindigkeitsplus einbringt. Für jemanden wie mich, der die Möglichkeiten von Photoshop gar nicht ausnutzen kann, aber dennoch ein gutes Bildbearbeitungsprogramm fürs Web braucht, sind die 59 Dollar sehr gut angelegt und vor allem verschmerzbarer, als Adobes Preis-, Produkt- und paranoide Kopierschutzpolitik.

Espresso und Coda wissen ebenfalls zu begeistern. Der Schwerpunkt von Espresso liegt bei XHTML und CSS, um schnell eleganten, modernen Quelltext zu schreiben. Coda geht mehr in die Entwicklerecke und bietet zahlreiche Features, z.B. einen integrierten FTP/SFTP/FTP SSL/WebDAV-Client mit diversen Veröffentlichtungsmöglichkeiten, SVN- und Terminal-Unterstützung sowie ein Plug-In-System.

Cyberduck ist ein FTP/SFTP/SCP/WebDAV/Amazon S3-Client, der es ermöglicht Dateien direkt auf dem Server zu bearbeiten. Leider kann es nicht mehrere Verbindungen gleichzeitig offenhalten, wie es WinSCP vormacht.

Die Fülle, aber vor allem die Funktionen und die Bedienbarkeit von Programmen im Webdesign-Sektor unter OS X, lässt Windows- und Linux-Konkurrenz dieses Marktes vor Neid erblassen. Was soll ich denn bitte mit dem GIMP, wenn ich Pixelmator habe?

Allmählich denke ich über einen Komplettumstieg nach. Allerdings eignet sich bisher kein Mac wirklich gut zum Spielen, daher bin ich vorerst auf beide Welten angewiesen. Bin aber gespannt, ob die neuen iMacs, endlich bessere GPUs spendiert bekommen – ein Mac Pro ist dann doch zuviel des Guten und dann noch der Preis …