Tag: "OS X"

Oder anders gesagt: Benchmarks von Squirrelfish, V8 und Tracemonkey mit Hilfe von dromaeo.com.

Testsystem: Intel Core 2 Duo P8600, 2 GB RAM), MacOS X 10.5.6 (MacBook Pro 15″ 2,4 GHz Late 2008)

Ergebnisse (Mac)


Testystem: Intel Core 2 Duo E8400, 2 GB RAM, Windows XP Service Pack 3

Ergebnisse (PC)

Das Squirrelfish schnell ist, war ja schon bekannt. Aber das es V8 und Tracemonkey dermaßen in den Hintern tritt, hätte ich nicht gedacht. Auf die Antwort von Mozilla und Google dürfen wir alle gespannt sein.

Anmerkung zum Internet Explorer: leider konnte ich weder den IE 6 noch 7 dazu bewegen, überhaupt einen Benchmark durchlaufen zu lassen. Entweder meldete er Javascript-Fehler oder stürzte ab. Aus Tests von anderen Leuten, ist aber bekannt, dass er im Vergleich extrem langsam ist – im Schnitt etwa 10 – 15 Sekunden.

Während bei Safari der Taktenraten- und Cache-Unterschied sich noch halbwegs realistisch in den Ergebissen von OS X und Windows widerspiegelt, zeigt sich bei Firefox, dass Mozilla die Mac-Version noch weiter optimieren sollte.

Update: Nun mit Diagrammen statt Text-Ergebnissen.

Filme: The Dark Knight (DVD), Ratatouille (iPod)

Serien: House MD Season 4 (iPod), Kir Royal (DVD)

Buch: Stefan Aust – Der Baader-Meinhof-Komplex

iTunes: Coldplay – Life in Technicolor, U2 – City of Blinding Lights

Spiele: World of Warcraft (Mac), GTA IV (PC), Warfare Inc. (iPod), Super Mario Galaxy (Wii)

Kabarettisten des Jahres: Monika Gruber (Hauptsach’ gsund), Simone Solga (Kanzlersouffleuse)

Wie versprochen, hier nun der erste Erfahrungsbericht:

Allgemeines

Zwei Tage sind um und ich bin begeistert. Von den Kinderkrankheiten ist nichts zu merken. Es wurde aber ohnehin mit der neuen Firmware ausgeliefert und das Update auf MacOS X 10.5.6 letzte Woche, dürfte auch dazu beigetragen haben, dass keine Probleme aufgetreten sind

MacOS X macht durch die stärkere Hardware und das größere Display erst richtig Spaß. Leider fehlt noch ein Mini Displayport-Adapter auf HDMI, so dass ich das MacBook an meinen Monitor anschließen kann. Spätestens Mitte Januar sollten aber welche verfügbar sein, da Apple die Schnittstellen-Spezifikation allen Herstellern kostenlos zur Verfügung stellt.

Dann mit dem MacBook-Display auf 1440×900 und 1920×1200 auf dem 24″-Monitor, dürfte mein normaler Windows-Rechner arge Konkurrenz bekommen. Allerdings habe ich via Bootcamp nun auch Vista 64 drauf.

Die Installation lief problemlos und kaum langsamer, als auf dem PC. Die anschließende Update-Orgie dauerte mit Service Pack1 und allem drum und dran gute drei Stunden. An der Hardware sollte es aber kaum gelegen haben, obwohl das MacBook nur eine Platte mit 5.400 RPM hat – evtl. tausche ich sie noch gegen eine 7.200er aus.

Arbeit

Arbeiten mit Netbeans gestaltet sich unter OS X genauso komfortabel wie unter Windows. Dank SVN musste ich nur einen Checkout machen und hatte die kompletten Ruby- und Sapphire-Projekte sofort verfügbar. So kann ich jetzt endlich im Zug an Sapphire weiterarbeiten und kann es zuhause einfach ins SVN stopfen. (Gut, das wäre mit dem PowerBook auch gegangen, aber Netbeans lief darauf kaum arbeitstauglich.)

Allein durch die Touch-Gesten, macht es einfach sehr viel Spaß. Fürs Programmieren braucht man definitiv keine Maus mehr: das meiste läuft eh über die – sehr gute – Tastatur, die dank Hintergrundbeleuchtung in dunklen Umgebungen das Tippen erleichert, und alles andere funktioniert perfekt mit dem Multitouch-Trackpad.

Zum vertikalen und horizontalen Scrollen benutzt man einfach zwei Finger. Zoomen und Drehen von Bildern funktionuert wie beim iPhone/iPod touch. Drei Finger um sich iPhoto oder Preview durch die einzeln geöffneten Dateien zu bewegen. Vier Finger nach unten, um Exposé zu öffen; vier Finger nach oben, um Exposé zu schließen, oder falls es geschlossen ist, alle aktive Programme des Spaces zur Seite zu schieben, um den Schreibtisch freizulegen. Außerdem öffnet sich mit vier Fingern horizontal ein Task-Wechsel-Menü.

Apple hat hier sicher noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und es werden mit weitere OS X-Versionen sicher noch mehr Gesten folgen. Dazu erleichtert einem die Glasoberfläche das Navigieren erheblich. Bisher habe ich kein Trackpad benutzt, das den Finger ähnlich gut und präzise gleiten lässt. Ingesamt kann man sagen, dass eine Maus komplett überflüssig geworden ist, so lange man nicht pixelgenau arbeiten muss.

Spielen

Der Mac-Client von World of Warcraft ist toll. iTunes ist voll integriert (Hey Blizzard, das geht auf dem PC sicher auch). WoW läuft sehr flüssig, aber leider ist die Geforce 9600M GT mit den neuen Schatten etwas überfordert – man muss ihr aber zu Gute halten, dass selbst die Radeon HD 4870 dabei ordentlich schuften muss. In den nächsten Tagen werde ich unter Vista noch weitere Spiele testen. Außer Blizzard liefert ja dummerweise niemand OS X-Versionen mit.

Fazit

Normale Notebooks mit dieser Hardware mögen deutlich billiger sein, aber Features wie das Multitouch-Trackpad und so viele andere Dinge – und wenn es nur die zwei ausklappbaren Haken zum Kabelaufrollen am Netzteil sind – machen den Preisunterschied mehr als wett. Diese ganzen Kleinigkeiten erleichtern einem die tägliche Arbeit und auch die Freizeit. Der oft ausgesprochene Satz, dass Apple-User nur auf das Design abfahren, mag schon teilweise stimmen. Trotzdem wissen auch viele dies alles zu schätzen. Man merkt einfach, dass Apple bei vielem weiterdenkt, als der Rest und dafür bin ich auch gerne bereit mehr zu zahlen.

Die PC-Konkurrenz hinkt bei Design, Usability, Innovation und selbst der Musikauswahl für Werbung meilenweit hinterher. Der stetig steigende Markanteil von Macs bzw. MacOS X, zeigt doch, dass viele Windows und seine Macken satt haben.

Ich will hier Windows nicht verdammen. Mit XP bin ich seit sieben Jahren sehr zufrieden, aber man kann vieles besser machen und Apple zeigt wie man das anpacken kann. Immerhin hat Microsoft wohl eingesehen, dass Vista ein gigantischer Schuss in den Ofen war und bügelt hoffentlich mit Windows 7 vieles wieder aus. OS X ist zwar in vielen Belangen überlegen, aber in einigen auch nicht und Konkurrenz hat noch keinem geschadet.

MacBook Pro

Mein treues PowerBook G4 12″ geht nun in Rente bzw. zum nächsten Besitzer über. Wie man unschwer erkennen kann, ist sein Nachfolger ein heute gekauftes MacBook Pro 15″.

Ein Core 2 Duo mit 2,4 GHz ist schon ein anderes Kaliber, als ein G4 mit 1,33 GHz. Leopard lief zwar noch brauchbar, aber viele Dinge dauerten einfach zu lange, um damit vernünftig arbeiten zu können. Dazu kam die niedrige Auflösung von 1024×768. Gerade fürs Programmieren ist das zu wenig.

Bisher überzeugt das MacBook Pro auf ganzer Linie. Das Display ist brillant und dank LED-Hintergrundbeleuchtung auch sofort auf voller Helligkeit. Tastatur und Trackpad sind perfekt – besonders die Multitouch-Gesten machen es einem einfach, auf eine Maus zu verzichten.

Kurz gesagt: ein Traum und zwar nicht nur für Apple-Fans.

In den nächsten Tagen werde ich über weitere Erfahrungen mit dem MacBook Pro schreiben.

P.S.: An dieser Stelle noch herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Apple Stores in München, die im Gegensatz zu ihren Kollegen in diversen Elektronikmärkten, wirklich Ahnung haben und jedem Kunden gegenüber aufgeschlossen sind. Davon können sich viele Einzelhändler eine gehörige Scheibe abschneiden.

Leopard

Zugegeben, das PowerBook ist nicht mehr sonderlich frisch, aber es läuft mit Leopard ganz gut. Nach drei Tagen will ich es wirklich nicht mehr hergeben. OS X macht einem das Leben schön einfach. Es macht einfach Spaß.

Dazu feine Programme wie Adium X und TextMate, deren Windows-Pendants dagegen ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Alleine das Zusammenspiel zwischen Adium und dem Adressbuch ist an Komfort kaum zu überbieten. So gut Miranda auch sein mag – dagegen ist es chancenlos.

Kurz gesagt: nie wieder ohne. Der nächste Rechner wird ein Mac.