WordPress³

Es ist vollbracht: madcats[welt] läuft mit WordPress.

Angekündigt war dieser Schritt bereits für September, aber wie das halt so ist, kam immer etwas dazwischen. Dabei war eigentlich alles in ein paar Stunden fertig. Der technische Teil war schnell erledigt, aber ein passendes Design zu finden, war ob dieser Riesenauswahl gar nicht so einfach.

Am Ende fiel meine Entscheidung auf zBench, das ich aber zu einer aufpolierten Version von mcw[ruby] umgebaut habe — vom Original-Design ist eigentlich nicht mehr viel übrig. Die Anpassungen sind noch nicht ganz fertig. Bei den Kommentaren und der Tag Cloud wird sich in den nächsten Tagen noch etwas tun.

Um endlich von den Einschränkungen der immer selben Schriftarten für Websites wegzukommen, nutze ich jetzt den Dienst typekit. Typekit bietet professionelle (und daher meist kostenpflichtige) Schriften als Web-Fonts an. Man stellt sich einfach ein Schriftpaket für seine Seite zusammen, fügt zwei Zeilen JavaScript in den head-Bereich ein und kann die Schriften wie gewohnt im Stylesheet angeben. Den Rest erledigt typekit.

Wer das ausprobieren möchte, kann einen kostenlosen Trial-Account mit maximal zwei Schriften und 5 GB/Monat Traffic (für die Schriften) nutzen. Für die meisten Blogs sollte das sogar ausreichen, ansonsten dürfte der “Personal Plan” für 24,99 $ im Jahr die richtige Wahl sein. In Anbetracht der Auswahl und sich ergebenden neuen Möglichkeiten, finde ich das nicht sonderlich teuer. Aktuell verwende ich für Überschriften “Adelle” und im Fließtext “Droid Sans”.

Zum Schluss noch etwas Werbung bzw. die Erklärung für die Überschrift:

Ich kümmere mich ja bereits seit Jahren um die technische Seite von Pias Weblog. Bisher lief alles über die FTP-Veröffentlichung von Blogger. Anfang des Jahres kündigte Google an, diese Funktion zum 1. Mai 2010 einzustellen. Betroffenen wird ein Umzug auf Blogspot mit eigener Domain empfohlen. An sich eine brauchbare Lösung, wenn man dafür nicht die DNS-Einträge der Domain in einem Umfang ändern müsste, den kaum ein großer Hosting-Anbieter erlaubt. Daher haben wir uns für einen Umzug auf WordPress entschieden.

Da Pia gerne und viel fotografiert, haben wir gleich noch ein zweites WordPress als Foto-Blog eingerichtet. Momentan sind noch nicht so viele Bilder online, aber ein Blick lohnt sich definitiv jetzt schon!

Google Analytics

Dank einer neuen Rechtslage verzichte ich vorerst auf den Einsatz Google Analytics und ich rate jedem, der es einsetzt das gleiche zu tun – das gilt auch für ähnliche Tracking-Systeme. Hier droht sonst eine neue Abmahnwelle gegen Blogger.

Unsere obersten Datenschutzbehörden hatten den tollen Einfall, dass Tracking-Systeme, die sich auf IP-Adressen beziehen, personenbezogene Daten sammeln und daher erst eine Einwilligung des Nutzers vorliegen muss, bevor seine Nutzungsdaten erfasst werden dürfen. Für mich als Privatnutzer von Analytics hat das keine großen Konsequenzen, auch wenn es recht interessant ist, welche Beiträge am meisten gelesen werden, wie die meist genutzen Keywords aussehen oder woher die Besucher kommen.

Ich arbeite in der E-Commerce-Branche und hier hat es große Auswirkungen, wenn solche Tools nicht mehr verwendet werden dürfen. Tracker wie Econda erleichtern es Shop-Betreibern erheblich Schwachstellen in ihrer Seite zu finden oder gezielt Aktionen wie Newsletter, Werbung, Einträge in Preissuchmaschinen etc. auszuwerten. Mal wieder wird es hier hauptsächlich die kleineren Shop-Betreiber treffen und u.U. viel Geld kosten.

Es ist wirklich eine Sauerei. Sicher wird die IP-Adresse für die Auswertung benutzt, aber es gibt keinen legalen Weg die Daten einer bestimmen Person nur anhand der IP-Adresse zuzuordnen. Das geht nur in Notfällen oder bei Straftaten über die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft. Ich sehe daher kein Problem für den Datenschutz, aber das müssen wohl erst die Gerichte klären.

mehr zum Thema bei it-recht-kanzlei.de

Keyword-Wahnsinn

  1. »macbook air nachfolger«
    Nö.
  2. »netbeans c#«
    Wie wär’s mit Visual Studio?
  3. »›frak you‹ übersetzung«
    Mal ehrlich, wer dafür eine Übersetzung braucht, sollte sich Battlestar Galactica nicht auf Englisch anschauen.
  4. ».json mit apple öffnen«
    Äh, ja …
  5. »auf die schnelle mehr sperma herstellen«
    Hmm, weniger onanieren?
  6. »bastelvorlage s-bahn münchen«
    Das war sicher einer von denen, die immer abends am Hauptbahnhof Regionalzüge fotografieren – und sei es auch der größte Schrott, den die Bahn noch einsetzt.
  7. »e8400 kern freilegen«
    Perversling, lass die arme CPU in Ruhe!
  8. »erfahrungsbericht monika gruber«
    Ist zwar klar, was gemeint ist, aber die Formulierung klingt doch sehr zweideutig.
  9. »formular mit jquery abschicken«
    $(‘form’).submit();
  10. »illegale pornoseiten kostenlos«
  11. »kann man am mac book programmieren«
    Nein, MacOS und die Apps sind alle in der CPU fest verdrahtet.
  12. »sacred gold torrent installiert final fantasy«
    Wtf?
  13. »verwenden smarty unter ubuntu«
    Junge, lass es. Wenn man zu doof bist, einen Apache mit PHP unter Ubuntu zu installieren, was will man dann mit Smarty?
  14. »wie erstellt man eine datingseite«
    Voodoo!

Alle bekloppt …

Sidebar Update

Net-Build hat nun endlich PHP Verbindungen zu twitter.com erlaubt, so dass ich nun mein neues Modul einsetzen kann. Damit das ganze nicht so hineingeklatscht aussieht, habe ich Twitter eine zweite Spalte in der Sidebar spendiert.

Es entfällt außerdem die Klapp-Funktion für die einzelnen Unterpunkte. War ohnehin nur eine Spielerei, die sicher niemand ernsthaft benutzt hat. Sinnvoll wäre das nur gewesen, wenn die Einstellungen erhalten geblieben werden, was ich aber nie richtig hinbekommen habe und dann auch keine Lust mehr hatte.

Gezwitschert wird nun hauptsächlich über Web-Entwicklung und Design, MacOS X, diverse Programme sowie Kleinkram bzw. Gedanken für die sich kein Blog-Eintrag lohnt. Da ich überwiegend Mitleser aus den USA habe werden nur die wenigsten Tweeds auf Deutsch sein.

Sapphire

Wie schon angekündigt, habe ich mit dem Umstieg auf Netbeans begonnen, Sapphire komplett neu zu schreiben. Der eigentliche Kern ist nahezu fertig und die ersten Module in Arbeit – ging alles wesentlich schneller als erwartet. Daher werde ich Ruby nicht mehr weiter entwickeln und die bestehenden Module umschreiben.

Dinge, wie die Mandanten-Fähigkeit noch in Ruby zu integrieren, obwohl sie im Sapphire-Kern schon implementiert sind, ist sinnlos. Außerdem ermöglicht es die neue Struktur wesentlich schneller und besser, Änderungen am Hauptsystem vorzunehmen. Das Portieren der Ruby-Module sollte relativ schnell und unproblematisch laufen.

Die wichtigsten Unterschied zwischen Ruby und Sapphire:

  1. Sapphire ist durchgängig objektorientiert, soweit es PHP 5 ermöglicht.
  2. Es werden ausschließlich Prepared SQL Statements über MySQLi oder PDO unterstützt.
  3. Die Fehler-Verwaltung läuft komplett über Exceptions (SPL und eigene).
  4. Bessere und nun vollständige Implementierung des MVC-Patterns.
  5. Alle Singleton-Patterns wurden entfernt.
  6. Mandantenfähig von Anfang an.
  7. Abstraktionsebene aller Superglobals.
  8. Alle assoziativen Arrays wurden durch Instanzen der Klasse Data ersetzt.
  9. Kleinere Änderungen an der Datenbank, u.a. für die Mandantenfähigkeit. (Ein Import-Script wie von Version 1 auf 2, ist nicht nötig.)

Insgesamt bin ich mit bisherigen Stand sehr zufrieden. Vieles ist im Vergleich zu Ruby einfacher geworden, ganz besonders der Modul-Manager – bei gleichem Funktionsumfang braucht er nur knapp die Hälfte des Quelltexts. Es ist nun wesentlich einfacher, zu überprüfen, ob ein Modul schon geladen ist und an dessen Funktionen heran zu kommen. Zusammen mit einem zukünftig implementierten Observer-Pattern und der Factory des Kerns, ist das die neue Modul-Schnittstelle.