15 nützliche Apps für Web-Designer/Entwickler
http://www.noupe.com/tools/15-incredible-mac-apps-for-freelance-web-designers.html
Konnte zwar bisher nicht alle ausprobieren, aber was ich bisher von Pixelmator, Espresso und Coda gesehen habe, begeisiert mich einfach. Außerdem nutze ich schon Cyberduck schon länger und bin ebenfalls sehr zufrieden.
Besonders angetan bin ich von Pixelmator. Es orientiert sich an Photoshop, und steht ihm in der Funktionsvielfalt in vielen Bereichen nichts nach. Trotzdem wirkt die App nicht überladen und ist recht flott. Dank Core Image werden Bildberechnungen über die Grafikkarte erledigt, was ein zusätzliches Geschwindigkeitsplus einbringt. Für jemanden wie mich, der die Möglichkeiten von Photoshop gar nicht ausnutzen kann, aber dennoch ein gutes Bildbearbeitungsprogramm fürs Web braucht, sind die 59 Dollar sehr gut angelegt und vor allem verschmerzbarer, als Adobes Preis-, Produkt- und paranoide Kopierschutzpolitik.
Espresso und Coda wissen ebenfalls zu begeistern. Der Schwerpunkt von Espresso liegt bei XHTML und CSS, um schnell eleganten, modernen Quelltext zu schreiben. Coda geht mehr in die Entwicklerecke und bietet zahlreiche Features, z.B. einen integrierten FTP/SFTP/FTP SSL/WebDAV-Client mit diversen Veröffentlichtungsmöglichkeiten, SVN- und Terminal-Unterstützung sowie ein Plug-In-System.
Cyberduck ist ein FTP/SFTP/SCP/WebDAV/Amazon S3-Client, der es ermöglicht Dateien direkt auf dem Server zu bearbeiten. Leider kann es nicht mehrere Verbindungen gleichzeitig offenhalten, wie es WinSCP vormacht.
Die Fülle, aber vor allem die Funktionen und die Bedienbarkeit von Programmen im Webdesign-Sektor unter OS X, lässt Windows- und Linux-Konkurrenz dieses Marktes vor Neid erblassen. Was soll ich denn bitte mit dem GIMP, wenn ich Pixelmator habe?
Allmählich denke ich über einen Komplettumstieg nach. Allerdings eignet sich bisher kein Mac wirklich gut zum Spielen, daher bin ich vorerst auf beide Welten angewiesen. Bin aber gespannt, ob die neuen iMacs, endlich bessere GPUs spendiert bekommen – ein Mac Pro ist dann doch zuviel des Guten und dann noch der Preis …
Lagebericht
Filme: The Dark Knight (DVD), Ratatouille (iPod)
Serien: House MD Season 4 (iPod), Kir Royal (DVD)
Buch: Stefan Aust – Der Baader-Meinhof-Komplex
iTunes: Coldplay – Life in Technicolor, U2 – City of Blinding Lights
Spiele: World of Warcraft (Mac), GTA IV (PC), Warfare Inc. (iPod), Super Mario Galaxy (Wii)
Kabarettisten des Jahres: Monika Gruber (Hauptsach’ gsund), Simone Solga (Kanzlersouffleuse)
MacBook Pro Erfahrungsbericht #1
Wie versprochen, hier nun der erste Erfahrungsbericht:
Allgemeines
Zwei Tage sind um und ich bin begeistert. Von den Kinderkrankheiten ist nichts zu merken. Es wurde aber ohnehin mit der neuen Firmware ausgeliefert und das Update auf MacOS X 10.5.6 letzte Woche, dürfte auch dazu beigetragen haben, dass keine Probleme aufgetreten sind
MacOS X macht durch die stärkere Hardware und das größere Display erst richtig Spaß. Leider fehlt noch ein Mini Displayport-Adapter auf HDMI, so dass ich das MacBook an meinen Monitor anschließen kann. Spätestens Mitte Januar sollten aber welche verfügbar sein, da Apple die Schnittstellen-Spezifikation allen Herstellern kostenlos zur Verfügung stellt.
Dann mit dem MacBook-Display auf 1440×900 und 1920×1200 auf dem 24″-Monitor, dürfte mein normaler Windows-Rechner arge Konkurrenz bekommen. Allerdings habe ich via Bootcamp nun auch Vista 64 drauf.
Die Installation lief problemlos und kaum langsamer, als auf dem PC. Die anschließende Update-Orgie dauerte mit Service Pack1 und allem drum und dran gute drei Stunden. An der Hardware sollte es aber kaum gelegen haben, obwohl das MacBook nur eine Platte mit 5.400 RPM hat – evtl. tausche ich sie noch gegen eine 7.200er aus.
Arbeit
Arbeiten mit Netbeans gestaltet sich unter OS X genauso komfortabel wie unter Windows. Dank SVN musste ich nur einen Checkout machen und hatte die kompletten Ruby- und Sapphire-Projekte sofort verfügbar. So kann ich jetzt endlich im Zug an Sapphire weiterarbeiten und kann es zuhause einfach ins SVN stopfen. (Gut, das wäre mit dem PowerBook auch gegangen, aber Netbeans lief darauf kaum arbeitstauglich.)
Allein durch die Touch-Gesten, macht es einfach sehr viel Spaß. Fürs Programmieren braucht man definitiv keine Maus mehr: das meiste läuft eh über die – sehr gute – Tastatur, die dank Hintergrundbeleuchtung in dunklen Umgebungen das Tippen erleichert, und alles andere funktioniert perfekt mit dem Multitouch-Trackpad.
Zum vertikalen und horizontalen Scrollen benutzt man einfach zwei Finger. Zoomen und Drehen von Bildern funktionuert wie beim iPhone/iPod touch. Drei Finger um sich iPhoto oder Preview durch die einzeln geöffneten Dateien zu bewegen. Vier Finger nach unten, um Exposé zu öffen; vier Finger nach oben, um Exposé zu schließen, oder falls es geschlossen ist, alle aktive Programme des Spaces zur Seite zu schieben, um den Schreibtisch freizulegen. Außerdem öffnet sich mit vier Fingern horizontal ein Task-Wechsel-Menü.
Apple hat hier sicher noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und es werden mit weitere OS X-Versionen sicher noch mehr Gesten folgen. Dazu erleichtert einem die Glasoberfläche das Navigieren erheblich. Bisher habe ich kein Trackpad benutzt, das den Finger ähnlich gut und präzise gleiten lässt. Ingesamt kann man sagen, dass eine Maus komplett überflüssig geworden ist, so lange man nicht pixelgenau arbeiten muss.
Spielen
Der Mac-Client von World of Warcraft ist toll. iTunes ist voll integriert (Hey Blizzard, das geht auf dem PC sicher auch). WoW läuft sehr flüssig, aber leider ist die Geforce 9600M GT mit den neuen Schatten etwas überfordert – man muss ihr aber zu Gute halten, dass selbst die Radeon HD 4870 dabei ordentlich schuften muss. In den nächsten Tagen werde ich unter Vista noch weitere Spiele testen. Außer Blizzard liefert ja dummerweise niemand OS X-Versionen mit.
Fazit
Normale Notebooks mit dieser Hardware mögen deutlich billiger sein, aber Features wie das Multitouch-Trackpad und so viele andere Dinge – und wenn es nur die zwei ausklappbaren Haken zum Kabelaufrollen am Netzteil sind – machen den Preisunterschied mehr als wett. Diese ganzen Kleinigkeiten erleichtern einem die tägliche Arbeit und auch die Freizeit. Der oft ausgesprochene Satz, dass Apple-User nur auf das Design abfahren, mag schon teilweise stimmen. Trotzdem wissen auch viele dies alles zu schätzen. Man merkt einfach, dass Apple bei vielem weiterdenkt, als der Rest und dafür bin ich auch gerne bereit mehr zu zahlen.
Die PC-Konkurrenz hinkt bei Design, Usability, Innovation und selbst der Musikauswahl für Werbung meilenweit hinterher. Der stetig steigende Markanteil von Macs bzw. MacOS X, zeigt doch, dass viele Windows und seine Macken satt haben.
Ich will hier Windows nicht verdammen. Mit XP bin ich seit sieben Jahren sehr zufrieden, aber man kann vieles besser machen und Apple zeigt wie man das anpacken kann. Immerhin hat Microsoft wohl eingesehen, dass Vista ein gigantischer Schuss in den Ofen war und bügelt hoffentlich mit Windows 7 vieles wieder aus. OS X ist zwar in vielen Belangen überlegen, aber in einigen auch nicht und Konkurrenz hat noch keinem geschadet.
MacBook Air
Apple polarisiert. Mal wieder. Ich frage mich nur, warum. Ist es wirklich so schwer ein normales Verhältnis zu einem Mac zu haben?
Das MacBook Air ist das neueste Beispiel. Entweder man findet es toll oder es ist Dreck. Leute, die letzteres vertreten sind aber oft gar nicht in der Zielgruppe. Die Jungs aus Cupertino wollten ein hochportables Notebook und sind dabei nur wenige Kompromisse zwischen Mobilität respektive Produktivität eingegangen.
So sehr ich mein PowerBook 12" auch mag, ich würde es sofort tauschen. Wenn man täglich knapp drei Stunden in Zügen verbringt, will man ein möglichst leichtes, schlankes Arbeitsgerät ohne Schnörkel. Dazu liefert einem das MacBook Air noch ein 13" Display mit 1280 x 800 Pixel und einige richtige Tastatur. Was will ich denn als Programmierer, der unterwegs arbeiten will, denn bitte mehr?
Die 1024 x 768 Pixel Auflösung des 12"-Displays eignen sich weder besonders gut für Leopard noch fürs Arbeiten. Als es vor vier Jahren auf den Markt kam, war das noch anders – heutzutage ist es einfach zu wenig. Wobei ich ihm aber zu gute halten muss, dass Leopard sehr gut auf so einer betagten Hardware läuft. Man stelle sich ein normales Notebook gleichen Alters mit Windows Vista vor …
Worauf ich jedoch eigentlich hinaus will: das MacBook Air ist nicht für jedermann. Wer einen Desktop-Ersatz, mehr Leistung oder gar damit spielen will, soll doch bitte zu den anderen beiden Modellen oder einem beliebigen PC-Notebook greifen und den Air-Besitzern ihre Freude lassen.
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57%How Addicted to Apple Are You?
Das Ergebnis berücksichtigt schon mein PowerBook G4, das ich aber leider erst nächste oder übernächste Woche bekommen werde.
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