Google Analytics

Permanent Link: Google Analytics 3. Dezember 2009 Comment keine kommentare

Dank einer neuen Rechtslage verzichte ich vorerst auf den Einsatz Google Analytics und ich rate jedem, der es einsetzt das gleiche zu tun – das gilt auch für ähnliche Tracking-Systeme. Hier droht sonst eine neue Abmahnwelle gegen Blogger.

Unsere obersten Datenschutzbehörden hatten den tollen Einfall, dass Tracking-Systeme, die sich auf IP-Adressen beziehen, personenbezogene Daten sammeln und daher erst eine Einwilligung des Nutzers vorliegen muss, bevor seine Nutzungsdaten erfasst werden dürfen. Für mich als Privatnutzer von Analytics hat das keine großen Konsequenzen, auch wenn es recht interessant ist, welche Beiträge am meisten gelesen werden, wie die meist genutzen Keywords aussehen oder woher die Besucher kommen.

Ich arbeite in der E-Commerce-Branche und hier hat es große Auswirkungen, wenn solche Tools nicht mehr verwendet werden dürfen. Tracker wie Econda erleichtern es Shop-Betreibern erheblich Schwachstellen in ihrer Seite zu finden oder gezielt Aktionen wie Newsletter, Werbung, Einträge in Preissuchmaschinen etc. auszuwerten. Mal wieder wird es hier hauptsächlich die kleineren Shop-Betreiber treffen und u.U. viel Geld kosten.

Es ist wirklich eine Sauerei. Sicher wird die IP-Adresse für die Auswertung benutzt, aber es gibt keinen legalen Weg die Daten einer bestimmen Person nur anhand der IP-Adresse zuzuordnen. Das geht nur in Notfällen oder bei Straftaten über die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft. Ich sehe daher kein Problem für den Datenschutz, aber das müssen wohl erst die Gerichte klären.

mehr zum Thema bei it-recht-kanzlei.de

Neue Benchmarks

Permanent Link: Neue Benchmarks 9. Januar 2009 Comment keine kommentare

Dromaeo hat vor kurzem ein neues Testverfahren eingeführt. Statt der benötigten Zeit für die Tests, wird nun gemessen, wie viele Durchläufe durchschnittlich pro Sekunde in einer fest definierten Zeit erreicht werden. Das macht die ganze Sache langwieriger, aber auch genauer und sagt wesentlich mehr über die Leistungsfähigkeit einer Javascript Engine aus.

Statt auf zwei unterschiedlichen Systemen zu messen, habe ich nun unterschiedliche Benchmarks gewählt: Dromaeo Javascript Test (Mozilla.org), SunSpider Javascript Test (Webkit-Team) und V8 Javascript Test (Google).

Testergebnisse

Testsystem: Intel Core 2 Duo E8400, 2 GB RAM, Windows XP SP 3

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Chrome deklassiert alle anderen Browser, nur im hauseigenen V8-Test ist das aktuelle Webkit Nightly Build einen Tick schneller. Wie üblich sind die  Entwickler-Versionen ihren aktuellen Final-Kollegen deutlich voraus, und die Javascript-Leistung des Internet Explorers, sofern er sich überhaupt testen lies, ist ein schlechter Scherz.

Ein blamables Ergebnis für Microsoft, das mit dem IE 8 auch nicht großartig besser werden wird. Wenn man sich in Redmond angesichts solcher vernichtenden Benchmarks nicht endlich im Zugzwang sieht, sind sie entweder blind und/oder blöd. Google treibt die Entwicklung mit großen Schritten voran, während nur Webkit bzw. Apple halbwegs mithalten kann. Mozilla.org und Opera müssen sich sehr anstrengen, um wieder Anschluss zu finden.

Und Microsoft? Tja, ich sehe nur zwei Möglichkeiten: den ganzen alten IE-Quellcode öffentlich verbrennen und komplett neu schreiben, oder man setzt in Zukunft auf Webkit/Squirrelfish bzw. Webkit/V8 oder Gecko/Tracemonkey.

Von Eichhörnchen-Fischen, Motoren und Spuraffen

Permanent Link: Von Eichhörnchen-Fischen, Motoren und Spuraffen 4. Januar 2009 Comment keine kommentare

Oder anders gesagt: Benchmarks von Squirrelfish, V8 und Tracemonkey mit Hilfe von dromaeo.com.

Testsystem: Intel Core 2 Duo P8600, 2 GB RAM), MacOS X 10.5.6 (MacBook Pro 15" 2,4 GHz Late 2008)

Ergebnisse (Mac)

Testystem: Intel Core 2 Duo E8400, 2 GB RAM, Windows XP Service Pack 3

Ergebnisse (PC)

Das Squirrelfish schnell ist, war ja schon bekannt. Aber das es V8 und Tracemonkey dermaßen in den Hintern tritt, hätte ich nicht gedacht. Auf die Antwort von Mozilla und Google dürfen wir alle gespannt sein.

Anmerkung zum Internet Explorer: leider konnte ich weder den IE 6 noch 7 dazu bewegen, überhaupt einen Benchmark durchlaufen zu lassen. Entweder meldete er Javascript-Fehler oder stürzte ab. Aus Tests von anderen Leuten, ist aber bekannt, dass er im Vergleich extrem langsam ist – im Schnitt etwa 10 – 15 Sekunden.

Während bei Safari der Taktenraten- und Cache-Unterschied sich noch halbwegs realistisch in den Ergebissen von OS X und Windows widerspiegelt, zeigt sich bei Firefox, dass Mozilla die Mac-Version noch weiter optimieren sollte.

Update: Nun mit Diagrammen statt Text-Ergebnissen.

Google Chrome

Permanent Link: Google Chrome 5. September 2008 Comment kommentare (3)

Die Katze ist nun seit ein paar Tagen aus dem Sack und ich kann das dauernde Lamentieren über Datenschutz und Spionage nicht mehr hören. Bei einem Open Source-Projekt ist so eine Diskussion überflüssig. Jeder kann sich den Quelltext herunterladen und prüfen. Google Suggest in der Adressleiste lässt sich abschalten und die Browser-ID ebenso umgehen – letztere nutzt übrigens auch Mozilla Firefox beim Auto-Update …

Leider geht die technische Seite in diesem Theater etwas unter. Dabei ist gerade das doch die Stärke von Chrome. Eine virtuelle Maschine (im Sinne einer Java-VM) für Javascript, die dazu keinen Bytecode, sondern gleich x86-Code generiert, hat massive Geschwindigkeitsvorteile und ist durch Einkapselung auch noch sicherer. Zumindest solange keine schwerwiegenden Fehler auftreten, die es erlauben ins eigentliche Betriebssystem einzudringen.

Letztendlich wird es aber zur Philosophiefrage werden, ob man nun einen normalen Interpreter oder eine kompilierende VM benutzt. Als reiner Interpreter wird Tracemonkey in Firefox 3.1 wohl gleich auf liegen. Allerdings sind Tracemonkey, Squirrelfisch und V8 noch neu, so ist sicher noch viel Luft nach oben.

Dass die Wahl der Render Engine dagegen auf Webkit fiel, ist schon etwas verwunderlich. Schließlich ist Google der Hauptgeldgeber der Mozilla Foundation und es bleibt die Frage: warum nicht Gecko? Als Grund wurden die guten Erfahrungen mit Webkit während der Entwicklung von Android und geringer Ressourcenhunger angeführt.

Soweit so richtig, aber ich glaube eher, dass Mozilla nicht dem Tempo folgen kann, welches Google vorschwebt und man sich daher gegen Gecko entschiedt. Neue Firefox- und Thunderbird-Versionen verzögern sich meist gewaltig. Bei den anderen Projekten wie z.B. Sunbird, sieht es auch nicht besser aus.

Chrome soll offensichtlich ein schneller Schlag gegen Microsoft bzw. den Internet Explorer werden. Aus meiner Sicht als beruflicher Web-Entwickler, kann ich das nur befürworten. Die Jungs aus den Redmond müssen endlich ganz aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen. Zwar hat sie Firefox geweckt, aber noch taumeln sie schlaftrunken durch die Gegend.

Nach fünf Jahren absolutem Stillstand (2001 - 2006) und auch dem IE 7, muss endlich mehr passieren. Version 8 ist ein richtiger Schritt, aber Microsoft hat sicher mehr Möglichkeiten, als mehr schlecht als recht mit Gecko, Presto und Webkit gleichziehen zu können. Wir mussten und müssen uns in der Branche immer noch mit den Hinterlassenschaften dieser technischen Stagnation rumschlagen. Das kann und darf so nicht mehr weitergehen.

Darum wünsche ich Google viel Erfolg, auch wenn ich vorerst bei Firefox bleiben werde. Es gibt einfach zu viele Extensions, die inzwischen unverzichtbar geworden sind – zumindest für uns Entwickler.

Keyword-Horror, Teil 374

Permanent Link: Keyword-Horror, Teil 374 23. Oktober 2007 Comment kommentare (2)

Es wird schlimmer denn je …

  • »daisy cutter treiber«
    Entweder hat die US Army ein ernsthaftes Problem oder der durchschnittliche Terrorist ist dümmer als ich dachte.
  • »deo allergiker«
    So, so. Da haben wir ja den Nasenfolterer aus der U6 gestern abend.
  • »im urin sperma«
    Ich bin kein Urologe.
  • »mad cat fucking«
    Sodomie ist verboten.
  • »man emerge«
    Nach Man-Pages in Google zu suchen stinkt!
  • »pro atomwaffen«
    Richtig so!
  • »spiel affe für david«
    Banane?!
  • »star wars dissen«
    Hau bloß ab!
  • »von wegekreuz nach donnerfels«
    Nicht schon wieder …
  • »wie erzeuge ich mehr sperma«
    Weniger wichsen?
  • »weiße hose world of warcraft«
    Was Du wolle?

Google hasst mich

Permanent Link: Google hasst mich 16. August 2007 Comment kommentare (3)

»das erste mal in damenunterwäsche«

Soll ich nun lachen oder weinen, wenn mein Weblog mit diesem Begriff gefunden wird?

Suchworte

Permanent Link: Suchworte 16. Juni 2007 Comment keine kommentare

Ist es doch immer wieder faszinierend, über welche Begriffe man bei Google & Co. gefunden wird:

  1. »bilder von zombies auf rolltreppen«
    Dazu fällt mir eigentlich nur ein indizierter Titel für die Xbox 360 ein.
  2. »zombie strategiespiel«
    Die Geißel aus Warcraft III?
  3. »von wegekreuz nach donnerfels«
    Eigentlich ist der Weg gut beschildert – und die deutsche Übersetzung einfach furchtbar.
  4. »hoellschrei wille«
    Probier's mal in Orgrimmar.
  5. »oppli gibt es nicht mehr«
    Wirklich nicht? Schade, aber es wäre nicht das erste mal, dass Ikea gute Möbel aus dem Programm nimmt.
  6. »atomkrieg asien nuklearer winter«
    Bumm …
  7. »verkehrte welt karte«
    Wie wär's einfach damit, eine normale Karte falschrum zu halten?

Google ist nicht böse

Permanent Link: Google ist nicht böse 22. April 2007 Comment kommentare (2)

Falls sich jemand wundert, ich nutze nun Google Analytics. Kann einfach mehr als Webalizer.

Wer suchet, der findet …

Permanent Link: Wer suchet, der findet … 22. März 2006 Comment kommentare (6)

Man muß sich nur immer wieder wundern, über was für merkwürdige Suchbegriffe manche Leute auf mein Weblog stoßen. Solche kreativen Suchabfragen wie sie Fabian allmonatlich bloggt, kann ich dann aber auch nicht liefern.

Meine Top 5:

»notgeil«
»brennen sith«
»fickipedia«
»afghanisch kochen«
»brandschutzmittel in fisch«

Der durchschnittliche Besucher meiner Seite, ist also ein notgeiler Fickipedia-Leser und Hobbykoch, der sich für afghanische Küche begeistert – ganz besonders für den feuerfesten Fisch a la El Asbestos – sowie gerne Sith-Lords abfackelt.