Der erste Eindruck

Permanent Link: Der erste Eindruck 29. August 2009 Comment kommentare (6)

Mac OS X Snow Leopard

Anstatt mit noch einer Feature-Übersicht zu langweilen, notiere ich hier meine Eindrücke nach gut einem Tag.

Kauf

Kurz vor 9 Uhr war im Apple Store München schon ziemlich viel los. Dummerweise hatte ich meine Kreditkarte nicht dabei, sonst wären mir knapp 20 Minuten warten an der Kasse erspart geblieben. Die Store-Mitarbeiter haben mobile Kreditkarten-Terminals, so dass man bei ihnen zahlen kann, ohne an die Kasse zu müssen – die Rechnung bekommt man dann als PDF per Mail zugesendet.

Installation

DVD rein, Installation starten und nach 45 Minuten war alles erledigt. Wie Apple versprochen hat, bekam ich knapp 7 GB Festplattenspeicher zurück und es lief absolut reibungslos.

Betrieb

Eigentlich gilt fast das gleiche wie zwischen Windows Vista und Windows 7. Letzteres fühlt sich einfach runder an, genauso ist es bei Snow Leopard. Alles läuft schneller und flüssiger. Natürlich fällt der Unterschied lange nicht so drastisch aus, wie bei der Konkurrenz aus Redmond, da Leopard von Anfang an brauchbar lief – im krassen Gegensatz zu Vista.

Bisher am besten gefällt mir das neue Mail. Endlich wird der Read-Status bei IMAP-Konten richtig abgeglichen, so dass bereits mit anderen Clients gelesene Mails des gleichen Kontos auch in Mail als gelesen angezeigt werden. Suchen mit Spotlight wurde deutlich verbessert, so dass man das Ergebnis fast sofort sieht. Außerdem startet Mail nun auch noch erheblich schneller.

Safari 4 lagert nun Tabs und Plug-Ins in eigene Prozesse aus. Vielleicht sieht Adobe jetzt mal, was für ein Speicherfresser Flash ist. Aktuell habe ich den Spox-Bundesliga-Ticker offen und kann in der Aktivitätsanzeige zuschauen, wie das Plug-In RAM regelrecht vernichtet. Anfangs waren es noch 90 MB, inzwischen ist er bei 220 MB angekommen – Tendenz steigend.

Apropos Aktivitätsanzeige: dort wird nun anzeigt, welches Programm mit 32 und 64 Bit läuft. Interessanterweise ist iTunes noch in 32 Bit, im Gegensatz zu allen anderen Apple-Apps. Dürfte auch ein klares Anzeichen für iTunes 9 sein, das von 64 Bit und Quicktime X profitieren wird. Der neue Quicktime-Player ist übrigens sehr schön geraten, nur leider ist die Format-Unterstützung immer noch etwas dürftig. Nicht mal DivX geht von Haus aus.

Meine Freigaben für Windows-Netzwerke musste ich neu einrichten, da die Einstellung verloren ging und nur noch AFP aktiv war. Scheint aber ein Einzelfall zu sein. In einschlägigen Foren habe ich bisher nichts ähnliches gelesen.

Kompatibilität

Probleme hatte ich bisher nur mit Quicksilver (Probleme mit Spaces) und Cyberduck (startet nicht mehr). Bei ersterem half ein Update auf die neueste Version und bei Cyberduck leider nur eine Beta, die bisher aber einwandfrei läuft. Alle anderen Apps funktionieren wie gewohnt – selbst FanControl und SteerMouse.

Fazit

Um es kurz zu machen: Snow Leopard ist ein gelungenens Update, das auf den ersten Blick nicht viel neues bringt. Von Dingen wie der kompletten 64 Bit-Unterstützung und Grand Central Dispatch profitieren momentan nur Apple-eigene Apps, aber sobald auch die Entwickler-Gemeinde diese Features nutzen wird, werden wir alle deutliche Verbesserungen durch weniger RAM-Belastung bzw. weniger Threads und verbesserter Multi-Core-Unterstützung erleben. In dieser Hinsicht ist Snow Leopard vielleicht eine der wichtigsten OS X-Entwicklungen für die Zukunft, auch wenn das für den normalen Nutzer nicht sofort ersichtlich sein mag.

iPhone 3GS Akku-Probleme

Permanent Link: iPhone 3GS Akku-Probleme 27. Juni 2009 Comment kommentare (48)

iPhone 3GS

Eigentlich bin ich vom iPhone 3GS sehr begeistert, wenn der Akku nicht extrem schnell leer wäre. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich der Akku um über 20% entladen, während des Tages nahm der Ladestand ebenfalls stetig ab. Nach einiger Recherche in diversen Mac-Foren, bin ich bei weitem nicht der einzige mit so einer meisen Akku-Leistung bzw. sehr hohem Stromverbrauch im Vergleich zum 2G und 3G.

Bisherige (vermutete) Ursachen:

  1. OS 3 ist nicht aktuell
    Um dem Ansturm gerecht zu werden, musste Apple sehr hohe Stückzahlen herstellen. Allein am ersten Wochenende wurden ja über eine Million Geräte weltweit verkauft. Da aber OS 3.0 nur knapp zwei Wochen vor Release des 3GS wirklich fertig war, kann es eigentlich nicht sein, dass Apple in dieser kurzen Zeit auf alle iPhones die aktuellste Firmware packen konnte. Hinzu kommen bekannte Probleme mit dem Stromverbrauch bei einigen Beta-Versionen. Das komplette Neuaufspielen via iTunes wird empfohlen und soll auch helfen.
  2. Die Wiederherstellung eines iPhone 3G-Backups
    Neben der Neuinstallation von OS 3.0 soll es auch helfen, kein Backup von einem alten iPhone wieder einzuspielen. Ich halte es für möglich, dass es einige Einstellungen gibt, die mit einem iPhone 3G anstandslos funktionieren, aber bei einem 3GS Probleme bereiten. Leider gehen dabei bei einem Wechsel alle Einstellungen, SMS/MMS, Anruferliste etc. verloren.
  3. Push-E-Mail Push Notifications, 3G, Ortungsdienste
    Dass gerade die beiden letztgenannten viel Strom ziehen, ist nun kein großes Geheimnis. Durch die Aufrüstung von HSDPA auf 7,2 MBit/s und den Einbau des Magnetometers, dürfte sich der Verbrauch nicht gerade zum Positiven entwickelt haben. Nach allem, was ich gelesen habe, ist außerdem der Mail-Push-Dienst sind außerdem die Push Notifications ein regelrechter Akku-Vernichter, da sie ständig eine Datenverbindung offen halten. UMTS und GPS habe ich ohnehin immer nur an, wenn ich es brauche. Push-Dienste brauche ich zum Glück nicht, aber wer darauf angewiesen ist, hat wirklich ein Problem.

Vor knapp einer Stunde habe ich das iPhone komplett mit der aktuellen OS 3.0-Version wiederhergestellt und kein Backup einspielen lassen. Bisher ist der Akku noch bei 100%. Nach der bisherigen Erfahrung hätte er schon locker 2 - 3%  Ladung verlieren können – ein gutes Zeichen. Ich werde im Lauf des Tages noch entsprechend diesen Eintrag ergänzen.

Nachtrag:

Jetzt – nach gut 13 Stunden – ist der Akku noch bei 99%. Die komplette Wiederherstellung ohne Backup sich also gelohnt und ich kann es jedem, der Akku-Probleme mit dem 3GS hat sehr empfehlen.

Nachtrag 2:

Das Problem mit Push-Diensten bezieht sich primär auf Push Notifications, nicht den Push-Mail-Service mit MobileMe oder Exchange.

Report Juni

Permanent Link: Report Juni 26. Juni 2009 Comment keine kommentare

Serien: Battlestar Galactica Season 4, SeaQuest Season 2

Buch: Mark Bowden – Black Hawk Down

Film: Three Kings

Zeitschriften: GameStar, Hardwareluxx printed

Spiele: Anno 1401, FlightControl (iPhone), Zombieville (iPhone)

iTunes: Nirvana – Smells like Teen Spirit

180 Days later

Permanent Link: 180 Days later 12. Juni 2009 Comment kommentare (5)

MacBook Pro

Seit knapp sechs Monaten besitze ich nun mein MacBook Pro und es wird Zeit noch mal ein Fazit zu ziehen.

Hardware

Das Gehäuse ist Dank der Unibody-Konstruktion und durch die Schicht aus eloxiertem Aluminium sehr stabil und kratzfest. Bisher ist alles in makellosem Zustand. Die beleuchtete Tastatur wirkt im ersten Moment eher wie eine Spielerei, aber wenn man abends im Wohnzimmer oder im Sommer draußen sitzt, ist das wirklich sehr praktisch.

Einer der Hauptkritikpunkte an der gesamten Unibody-MacBook-Reihe, das Display-Glas, stört mich überhaupt nicht. Tagsüber benutze ich das MacBook draußen ohnehin nicht. Stattdessen freue ich mich über kräftige Farben und einen anständigen Schwarzwert. Man muss allerdings klar sagen, dass es für Leute, die ihr MacBook überwiegend an der frischen Luft einsetzen, wirklich ein Problem sein kann.

Dafür kann ich mich das Trackpad immer noch begeistern. An sich hasse ich diese Dinger ja wie die Pest, aber dank der beschichteten Glasoberfläche gleiten die Finger präzise und sanft an die gewünschte Stelle. Es funktioniert so gut, dass man sogar Bildbearbeitungsprogramme halbwegs brauchbar bedienen kann – wäre mit dem Trackpad meines PowerBooks undenkbar gewesen. Durch die Gesten hat man außerdem immer alles mit einer Hand im Griff. Rechtsklick, Scrollen, Zoomen, Blättern, Exposé, schneller App-Wechsel? Alles kein Problem. Nur die Klick-Lautstärke ist zu laut. Ob Apple bei den neuen Modellen nachgebessert hat?

Im Mobilbetrieb kann der Akku in Verbindung mit OS X vollends überzeugen. Bei halber Display-Helligkeit (ist meist völlig ausreichend) und Tastaturbeleuchtung hält er ca. vier bis fünf Stunden beim Surfen, Mails schreiben und Instant Messaging. Selbst wenn rechenintensive Flashs am Werke sind, die die CPU dauerhaft mit 30 - 40% belasten, bleiben immer noch drei bis dreieinhalb Stunden übrig. Die 9600M sollte man unterwegs lieber ausgeschaltet lassen – sie hat sich als ziemlicher Stromsäufer entpuppt und wird sehr heiß. Für den normalen Arbeitsbetrieb reicht die 9400M eh vollkommen aus.

Beim Thema Energie darf ich das Netzteil nicht vergessen. Allein die auswechselbaren Kabel- und Steckeraufsätze ersparen es mir jeden Abend unter den Tisch zu kriechen bzw. im Ausland problemlos zwischen 110 und 230V zu wechseln. Dazu ist das Netzteil sehr kompakt und leicht – unterwegs im Rucksack merkt man es gar nicht. Es nerven auch keine zu dicken, starren Kabel, wie ich sie schon oft bei anderen Notebooks erlebt habe. Hier hat Apple wirklich alles bedacht, um einem alltägliches zu erleichtern.

Mein einziger Kritikpunkt: bei hoher CPU-Auslastung wird die Unterseite recht heiß. Die Lüfter-Steuerung greift für mein Empfinden erst sehr spät ein. Man kann sich zwar mit Tools behelfen, aber Apple sollte hier mit einem SMC-Update nachbessern. Der geringere Lautstärke ist es nicht wert, dass evtl. ein Hardware-Schaden durch dauerhaft zu hohe Temperaturen auftritt.

Software

Über OS X habe ich schon oft genug geschrieben, daher nur ein kurzes Urteil: selten haben Hardware und Betriebssystem wohl gut so harmoniert. Es funktioniert alles reibungslos und schnell. Ich freue mich schon auf Snow Leopard, das vieles noch einfacher und schneller machen wird.

Fazit

Vielen mögen Macs für überteuert halten, aber dabei wird gerne unterschlagen, dass Apple in vielen Punkten weiter denkt als andere Hersteller. Alleine das Netzteil erspart mir täglich vieles, wofür ich mir bei einem anderen Notebook vermutlich schon lange ein zweites gekauft hätte, um nicht täglich unter dem Schreibtisch rumturnen zu müssen. Es sind oft nur Kleinigkeiten, sowohl an der Hardware als auch im Betriebssystem, die im Arbeitsalltag oder auch zuhause den großen Unterschied ausmachen.

Für durchdachte Konstruktion und Bedienung bin ich gern bereit mehr zu zahlen. Von genialen Features wie dem Multitouch-Trackpad ganz zu schweigen. Aber lieber geilt man sich an den wenigen Kritikpunkten auf und frönt dem Apple-Bashing.

Natürlich ist auch am Infinite Loop 1 nicht alles Gold was glänzt, aber man sollte eine gesunde Einstellung zu dem Thema haben und nicht einfach behaupten, dass Apple-Produkt generell Müll sind, bloß weil es ein paar Idioten ständig hämisch vorbeten. Da spricht vielleicht auch einfach nur der Neid.

Airport Extreme im Test

Permanent Link: Airport Extreme im Test 2. April 2009 Comment kommentare (3)

Airport Extreme Review Head Image

Da sich mein Linksys WRT54GL leider vor zwei Wochen verabschiedet hat, musste ein neuer Router her. Es sollte auf jeden Fall ein Gerät mit Draft-n-Unterstützung werden, um zumindest mein MacBook Pro mit der vollen Bandbreite meines Kabelanschlusses versorgen zu können. Leider bremsen vorhandene 802.11g-Geräte ein n-Netzwerk aus, also kam nur ein Router mit zwei getrennten WLAN-Bereichen in Frage. Meine engere Auswahl: der Linksys WRT610N und der neue Apple Airport Extreme.

Beide können jeweils ein b/g/n- und a/n-Netzwerk mit 2,4 GHz bzw. 5 GHz aufbauen. Durch die unterschiedlichen Frequenzen treten weniger Störungen auf. Diverse Kundenzrezensionen zum WRT610N sprachen von schlechter Firmware, einem nicht umgehbaren Installations-Assistenten und Verbindungsproblemen. Alternative Firmwares gibt es leider noch nicht. Damit blieb nur noch der Airport Extreme übrig und ich machte mich auf den Weg zum Apple Store.

Überblick

Der neue Airport Extreme bietet zwei getrennte Netze mit 2,4 GHz mit den Standards b/g/n und 5 GHz mit a/n. An der Rückseite befinden sich drei LAN-Ports und eine WAN-Schnittstelle, alle mit 1 GBit/s. Zusätzlich bietet er einen USB-Anschluss mit Hub-Unterstützung, um Drucker und Festplatten anzustecken; und einen Kensington-Lock-Stecker. Bis zu 50 Clients gleichzeitig können bedient werden und er bietet alle modernen Verschlüsselungsstandards inkl. RADIUS-Authentifizierung.

Außerdem besteht die Möglichkeit den Router mit MobileMe zu verbinden und so direkt Zugriff auf die Dateien im Account zu haben. Weiterhin kann man ein gesichertes Gast-WLAN einrichten, das vom restlichen Netz abgekoppelt läuft und nur eine Internet-Verbindung zur Verfügung stellt.

Installation

Apple-typisch ist die Verpacking stilsicher, nur so groß wie unbedingt notwendig und umweltfreundlich (Pappe, keine Kunststoffteile bis auf die Schutzfolie). Ich habe den Airport Extreme mit dem Kabelmodem und dem MacBook Pro (erstmal per Kabel) verbunden. Es war sofort wieder eine Internet-Verbindung vorhanden. Ein Kabelmodem braucht keine Einwahl wie DSL, da die Identifikation bei Servern des Betreibers über die MAC-Adresse erfolgt. Im Gegensatz zu meinem alten WRT54GL hat der Airport automatisch erkannt, dass die IP-Vergabe über DHCP läuft. Sehr komfortabel.

Anschließed habe ich das Airport-Dienstprogramm (mitgeliefert für OS X und Windows) gestartet, das mich erstmal fragte, ob ich das aktuelle Firmware-Update installieren möchte. Gefragt, getan. Keine fünf Minuten später war die neue Firmware installiert und ich konnte alle nötige einstellen. Wie man es von Apple nicht anders erwartet ging das kinderleicht. Im Vergleich zur Standard-Firmware des WRT54GL hat man einige Optionen mehr. Gegenüber Tomato, DD-WRT oder OpenWRT fehlen einige Dinge, aber nichts wirklich wichtiges.

Betrieb

Er hat es sich nun seit zwei Wochen im Wohnzimmer gemütlich gemacht und stört durch die dezente Optik bei weitem nicht so, wie schwarz-blaue WRT54GL mit seinen großen Außenantennen. Außerdem lässt sich die Front-LED so einstellen, dass sie bei Aktivität nicht andauernd blinkt. Link-LEDs für die Kabelverbindungen befinden sich auf der Rückseite direkt an den Ports.

Momentan habe ich folgende Client-Konstellation im g-Netz: PC, iPod touch und Wii. Im n-WLAN befindet sich nur das MacBook Pro. Beide funktionieren einwandfrei –in den zwei Wochen gab es nicht einen Verbindungsabbruch. Der Durchsatz ist hervorragend. Der PC erreicht fast 24 MBit/s, das MacBook Pro ca. 70 - 80 MBit/s; ohne irgendwelche Einstellungen an der Firmware machen zu müssen. Subjektiv hat sich das Surfen insbesondere am PC verbessert, vermutlich durch die im Vergleich zum WRT54GL leicht besseren Latenz-Zeiten. Zu heise.de hatte ich früher Pings um die 20 - 25 ms, mit dem Airport Extreme sind sie konstant unter 20 ms.

Von den USB-Funktionalitäten konnte ich bisher nur mit einer Festplatten testen. Sie wurde sofort erkannt und war im Netzwerk verfügbar, sowohl auf dem PC, als auch Mac. Der Durchsatz lag bei den og. 24 MBit/s bei g und 70 - 80 MBit/s im n-Modus. Für Zukunft überlege ich einige billige SSD anzuklemmen und meine iTunes Mediathek darauf auszulagern. So wären PC und Mac immer synchron.

Fazit

Was soll ich sagen? Es gibt effektiv nichts negatives, was ich über den Airport Extreme loswerden kann. Er ist zuverlässig, schnell, lässt sich einfach einrichten – selbst der Preis von 159 Euro ist angemessen (der WRT610N ist teurer). Apple macht es einem wirklich schwer ein Haar in der Suppe zu finden. Man könnte höchstens bemängeln, dass es kein Web-Interface (wobei das aus Sicherheitsgründen vielleicht sogar besser ist) gibt und für Profis einige Einstellungsmöglichkeiten fehlen bzw. keine alternativen Firmwares unterstützt werden.

Status Februar 2009

Permanent Link: Status Februar 2009 3. Februar 2009 Comment keine kommentare

Filme: Resident Evil Degeneration, Star Wars - The Clone Wars (uff)

Serien: Battlestar Galactica Season 4

Bücher: Stefan Aust - Der Baader-Meinhof-Komplex (ja, immer noch), Drew Karpyshyn - Darth Bane: Rule of Two

Zeitschriften: PHP-Magazin, MaxPlanckForschung

iTunes/iPod: Queen - Breakthru

Spiele: GTA IV (PC), iShoot (iPod)

Javascript-Bibliothek des Jahres 2008: jQuery

Ein kurzes Wort zur MaxPlanckForschung: sie wird vierteljährlich herausgegeben und kann kostenlos als PDF oder im Abonnement bezogen werden. Ich kann sie jedem, der sich für wissenschaftliche Magazine interessiert nur ans Herz legen. Die Texte erfordern aber teilweise viel Hintergrundwissen des Lesers, daher lest bitte erst ein Artikel online und abonniert nicht einfach blind, nur weil es kostenlos ist.

Ein Monat MacBook Pro

Permanent Link: Ein Monat MacBook Pro 1. Februar 2009 Comment keine kommentare

Seit dem Kauf ist nun mehr als ein Monat vergangen und es wird Zeit für ein Fazit.

Kurz gesagt: das MacBook Pro war meine beste Investition seit Jahren. Es macht einfach Spaß. Dank OS X und den vielen tollen Apps muss man sich nicht mehr groß darum scheren, wie man etwas macht, um keine Scherereien mit den Programmen zu haben, sondern kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Apple bietet tolle Entwicklerwerkzeuge und hat Richtlinien für GUIs veröffentlicht, die es einem erleichtern gut bedienbare Software zu schreiben.

Microsoft könnte mit einer ähnlichen Strategie sicher auch viel erreichen. Fairerweise muss man aber sagen, dass Visual Studio und .NET einem das Entwickeln sehr erleichtern. Gerade Applikationen mit Datenbank-Anbindungen und deren Standard-Aufgaben lassen sich extrem flott und komfortabel realisieren. Okay, ich schweife ab – zurück zum Mac.

Die Begeisterung setzt erst jetzt richtig ein. Im Nachhinein betrachtet war mein altes PowerBook für Leopard einfach zu langsam und das Display zu klein. Richtig Spaß macht OS X erst, wenn ich meinen 24"-TFT anschließe – dank KVM-Switch, schalten sich dann auch noch gleich Maus und Tastatur um, so dass man fast einen stationären Mac hat.

Wie schon im ersten Erfahrungsbericht angesprochen, habe ich die Festplatte durch eine WD Scorpio mit 250 GB und 7.200 RPM ersetzt. Demnächst steht noch ein Upgrade auf 4 GB RAM an. 2 GB reichen zwar noch aus, aber es wird gelegentlich schon knapp, zumal Firefox unter OS X kein RAM-Sparwunder ist.

Als passendes Zubehör habe ich mir noch ein Apple Keyboard zugelegt, das auch unter Windows hervorragend funktioniert. Zwar muss man Tools wie SharpKeys, einige Tasten neu belegen (Druck z.B.), ansonsten klappt alles wunderbar. Selbst das BIOS lässt sich problemlos aufrufen. Das Tippgefühl und die Haptik sind nahezu perfekt. Vielschreibern kann ich diese Tastatur nur ans Herz legen.

Weiteres Zubehör: das unter erwähnte Incase 15" Neoprene Sleeve und die Original-Festplatte in einem USB-Gehäuse für Time Machine.

Incase 15 Inch Neoprene Sleeve

Permanent Link: Incase 15 Inch Neoprene Sleeve 31. Januar 2009 Comment keine kommentare

Incase 15 Inch Neoprene Sleeve

Mein Rucksack hat zwar ein gepolstertes Notebook-Fach, aber als Schutz für ein MacBook Pro, erscheint mir das inzwischen unzureichend. Daher bin ich am Donnerstag mal wieder in den Apple Store marschiert und habe ich mich für die og. Neopren-Hülle von Incase entschieden.

35 Euro sind zwar viel Geld, aber um Gerät zu schützen, das weit mehr kostet, ist es doch angemessen. Die Außenseite besteht aus schwarzem (gibt noch sieben weitere Farben) Neopren mit einem abgedichteten Reißverschluss bzw. einer entsprechenden Naht. Innen wurde weißes Kunstfell verwendet, um vor Kratzern zu schützen.

Wie von Incase gewohnt, wirkt die Hülle hochwertig sowie sehr gut verarbeitet – und sie passt auch optisch perfekt zu den neuen MacBooks. Ich kann sie nur empfehlen, auch wenn einige vielleicht vom Preis abgeschreckt werden.

15 nützliche Apps für Web-Designer/Entwickler

Permanent Link: 15 nützliche Apps für Web-Designer/Entwickler 30. Januar 2009 Comment ein kommentar

http://www.noupe.com/tools/15-incredible-mac-apps-for-freelance-web-designers.html

Konnte zwar bisher nicht alle ausprobieren, aber was ich bisher von Pixelmator, Espresso und Coda gesehen habe, begeisiert mich einfach. Außerdem nutze ich schon Cyberduck schon länger und bin ebenfalls sehr zufrieden.

Besonders angetan bin ich von Pixelmator. Es orientiert sich an Photoshop, und steht ihm in der Funktionsvielfalt in vielen Bereichen nichts nach. Trotzdem wirkt die App nicht überladen und ist recht flott. Dank Core Image werden Bildberechnungen über die Grafikkarte erledigt, was ein zusätzliches Geschwindigkeitsplus einbringt. Für jemanden wie mich, der die Möglichkeiten von Photoshop gar nicht ausnutzen kann, aber dennoch ein gutes Bildbearbeitungsprogramm fürs Web braucht, sind die 59 Dollar sehr gut angelegt und vor allem verschmerzbarer, als Adobes Preis-, Produkt- und paranoide Kopierschutzpolitik.

Espresso und Coda wissen ebenfalls zu begeistern. Der Schwerpunkt von Espresso liegt bei XHTML und CSS, um schnell eleganten, modernen Quelltext zu schreiben. Coda geht mehr in die Entwicklerecke und bietet zahlreiche Features, z.B. einen integrierten FTP/SFTP/FTP SSL/WebDAV-Client mit diversen Veröffentlichtungsmöglichkeiten, SVN- und Terminal-Unterstützung sowie ein Plug-In-System.

Cyberduck ist ein FTP/SFTP/SCP/WebDAV/Amazon S3-Client, der es ermöglicht Dateien direkt auf dem Server zu bearbeiten. Leider kann es nicht mehrere Verbindungen gleichzeitig offenhalten, wie es WinSCP vormacht.

Die Fülle, aber vor allem die Funktionen und die Bedienbarkeit von Programmen im Webdesign-Sektor unter OS X, lässt Windows- und Linux-Konkurrenz dieses Marktes vor Neid erblassen. Was soll ich denn bitte mit dem GIMP, wenn ich Pixelmator habe?

Allmählich denke ich über einen Komplettumstieg nach. Allerdings eignet sich bisher kein Mac wirklich gut zum Spielen, daher bin ich vorerst auf beide Welten angewiesen. Bin aber gespannt, ob die neuen iMacs, endlich bessere GPUs spendiert bekommen – ein Mac Pro ist dann doch zuviel des Guten und dann noch der Preis …

Neue Benchmarks

Permanent Link: Neue Benchmarks 9. Januar 2009 Comment keine kommentare

Dromaeo hat vor kurzem ein neues Testverfahren eingeführt. Statt der benötigten Zeit für die Tests, wird nun gemessen, wie viele Durchläufe durchschnittlich pro Sekunde in einer fest definierten Zeit erreicht werden. Das macht die ganze Sache langwieriger, aber auch genauer und sagt wesentlich mehr über die Leistungsfähigkeit einer Javascript Engine aus.

Statt auf zwei unterschiedlichen Systemen zu messen, habe ich nun unterschiedliche Benchmarks gewählt: Dromaeo Javascript Test (Mozilla.org), SunSpider Javascript Test (Webkit-Team) und V8 Javascript Test (Google).

Testergebnisse

Testsystem: Intel Core 2 Duo E8400, 2 GB RAM, Windows XP SP 3

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Chrome deklassiert alle anderen Browser, nur im hauseigenen V8-Test ist das aktuelle Webkit Nightly Build einen Tick schneller. Wie üblich sind die  Entwickler-Versionen ihren aktuellen Final-Kollegen deutlich voraus, und die Javascript-Leistung des Internet Explorers, sofern er sich überhaupt testen lies, ist ein schlechter Scherz.

Ein blamables Ergebnis für Microsoft, das mit dem IE 8 auch nicht großartig besser werden wird. Wenn man sich in Redmond angesichts solcher vernichtenden Benchmarks nicht endlich im Zugzwang sieht, sind sie entweder blind und/oder blöd. Google treibt die Entwicklung mit großen Schritten voran, während nur Webkit bzw. Apple halbwegs mithalten kann. Mozilla.org und Opera müssen sich sehr anstrengen, um wieder Anschluss zu finden.

Und Microsoft? Tja, ich sehe nur zwei Möglichkeiten: den ganzen alten IE-Quellcode öffentlich verbrennen und komplett neu schreiben, oder man setzt in Zukunft auf Webkit/Squirrelfish bzw. Webkit/V8 oder Gecko/Tracemonkey.

Von Eichhörnchen-Fischen, Motoren und Spuraffen

Permanent Link: Von Eichhörnchen-Fischen, Motoren und Spuraffen 4. Januar 2009 Comment keine kommentare

Oder anders gesagt: Benchmarks von Squirrelfish, V8 und Tracemonkey mit Hilfe von dromaeo.com.

Testsystem: Intel Core 2 Duo P8600, 2 GB RAM), MacOS X 10.5.6 (MacBook Pro 15" 2,4 GHz Late 2008)

Ergebnisse (Mac)

Testystem: Intel Core 2 Duo E8400, 2 GB RAM, Windows XP Service Pack 3

Ergebnisse (PC)

Das Squirrelfish schnell ist, war ja schon bekannt. Aber das es V8 und Tracemonkey dermaßen in den Hintern tritt, hätte ich nicht gedacht. Auf die Antwort von Mozilla und Google dürfen wir alle gespannt sein.

Anmerkung zum Internet Explorer: leider konnte ich weder den IE 6 noch 7 dazu bewegen, überhaupt einen Benchmark durchlaufen zu lassen. Entweder meldete er Javascript-Fehler oder stürzte ab. Aus Tests von anderen Leuten, ist aber bekannt, dass er im Vergleich extrem langsam ist – im Schnitt etwa 10 – 15 Sekunden.

Während bei Safari der Taktenraten- und Cache-Unterschied sich noch halbwegs realistisch in den Ergebissen von OS X und Windows widerspiegelt, zeigt sich bei Firefox, dass Mozilla die Mac-Version noch weiter optimieren sollte.

Update: Nun mit Diagrammen statt Text-Ergebnissen.

Lagebericht

Permanent Link: Lagebericht 25. Dezember 2008 Comment ein kommentar

Filme: The Dark Knight (DVD), Ratatouille (iPod)

Serien: House MD Season 4 (iPod), Kir Royal (DVD)

Buch: Stefan Aust – Der Baader-Meinhof-Komplex

iTunes: Coldplay – Life in Technicolor, U2 – City of Blinding Lights

Spiele: World of Warcraft (Mac), GTA IV (PC), Warfare Inc. (iPod), Super Mario Galaxy (Wii)

Kabarettisten des Jahres: Monika Gruber (Hauptsach' gsund), Simone Solga (Kanzlersouffleuse)

MacBook Pro Erfahrungsbericht #1

Permanent Link: MacBook Pro Erfahrungsbericht #1 25. Dezember 2008 Comment ein kommentar

Wie versprochen, hier nun der erste Erfahrungsbericht:

Allgemeines

Zwei Tage sind um und ich bin begeistert. Von den Kinderkrankheiten ist nichts zu merken. Es wurde aber ohnehin mit der neuen Firmware ausgeliefert und das Update auf MacOS X 10.5.6 letzte Woche, dürfte auch dazu beigetragen haben, dass keine Probleme aufgetreten sind

MacOS X macht durch die stärkere Hardware und das größere Display erst richtig Spaß. Leider fehlt noch ein Mini Displayport-Adapter auf HDMI, so dass ich das MacBook an meinen Monitor anschließen kann. Spätestens Mitte Januar sollten aber welche verfügbar sein, da Apple die Schnittstellen-Spezifikation allen Herstellern kostenlos zur Verfügung stellt.

Dann mit dem MacBook-Display auf 1440x900 und 1920x1200 auf dem 24"-Monitor, dürfte mein normaler Windows-Rechner arge Konkurrenz bekommen. Allerdings habe ich via Bootcamp nun auch Vista 64 drauf.

Die Installation lief problemlos und kaum langsamer, als auf dem PC. Die anschließende Update-Orgie dauerte mit Service Pack1 und allem drum und dran gute drei Stunden. An der Hardware sollte es aber kaum gelegen haben, obwohl das MacBook nur eine Platte mit 5.400 RPM hat – evtl. tausche ich sie noch gegen eine 7.200er aus.

Arbeit

Arbeiten mit Netbeans gestaltet sich unter OS X genauso komfortabel wie unter Windows. Dank SVN musste ich nur einen Checkout machen und hatte die kompletten Ruby- und Sapphire-Projekte sofort verfügbar. So kann ich jetzt endlich im Zug an Sapphire weiterarbeiten und kann es zuhause einfach ins SVN stopfen. (Gut, das wäre mit dem PowerBook auch gegangen, aber Netbeans lief darauf kaum arbeitstauglich.)

Allein durch die Touch-Gesten, macht es einfach sehr viel Spaß. Fürs Programmieren braucht man definitiv keine Maus mehr: das meiste läuft eh über die – sehr gute – Tastatur, die dank Hintergrundbeleuchtung in dunklen Umgebungen das Tippen erleichert, und alles andere funktioniert perfekt mit dem Multitouch-Trackpad.

Zum vertikalen und horizontalen Scrollen benutzt man einfach zwei Finger. Zoomen und Drehen von Bildern funktionuert wie beim iPhone/iPod touch. Drei Finger um sich iPhoto oder Preview durch die einzeln geöffneten Dateien zu bewegen. Vier Finger nach unten, um Exposé zu öffen; vier Finger nach oben, um Exposé zu schließen, oder falls es geschlossen ist, alle aktive Programme des Spaces zur Seite zu schieben, um den Schreibtisch freizulegen. Außerdem öffnet sich mit vier Fingern horizontal ein Task-Wechsel-Menü.

Apple hat hier sicher noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und es werden mit weitere OS X-Versionen sicher noch mehr Gesten folgen. Dazu erleichtert einem die Glasoberfläche das Navigieren erheblich. Bisher habe ich kein Trackpad benutzt, das den Finger ähnlich gut und präzise gleiten lässt. Ingesamt kann man sagen, dass eine Maus komplett überflüssig geworden ist, so lange man nicht pixelgenau arbeiten muss.

Spielen

Der Mac-Client von World of Warcraft ist toll. iTunes ist voll integriert (Hey Blizzard, das geht auf dem PC sicher auch). WoW läuft sehr flüssig, aber leider ist die Geforce 9600M GT mit den neuen Schatten etwas überfordert – man muss ihr aber zu Gute halten, dass selbst die Radeon HD 4870 dabei ordentlich schuften muss. In den nächsten Tagen werde ich unter Vista noch weitere Spiele testen. Außer Blizzard liefert ja dummerweise niemand OS X-Versionen mit.

Fazit

Normale Notebooks mit dieser Hardware mögen deutlich billiger sein, aber Features wie das Multitouch-Trackpad und so viele andere Dinge – und wenn es nur die zwei ausklappbaren Haken zum Kabelaufrollen am Netzteil sind – machen den Preisunterschied mehr als wett. Diese ganzen Kleinigkeiten erleichtern einem die tägliche Arbeit und auch die Freizeit. Der oft ausgesprochene Satz, dass Apple-User nur auf das Design abfahren, mag schon teilweise stimmen. Trotzdem wissen auch viele dies alles zu schätzen. Man merkt einfach, dass Apple bei vielem weiterdenkt, als der Rest und dafür bin ich auch gerne bereit mehr zu zahlen.

Die PC-Konkurrenz hinkt bei Design, Usability, Innovation und selbst der Musikauswahl für Werbung meilenweit hinterher. Der stetig steigende Markanteil von Macs bzw. MacOS X, zeigt doch, dass viele Windows und seine Macken satt haben.

Ich will hier Windows nicht verdammen. Mit XP bin ich seit sieben Jahren sehr zufrieden, aber man kann vieles besser machen und Apple zeigt wie man das anpacken kann. Immerhin hat Microsoft wohl eingesehen, dass Vista ein gigantischer Schuss in den Ofen war und bügelt hoffentlich mit Windows 7 vieles wieder aus. OS X ist zwar in vielen Belangen überlegen, aber in einigen auch nicht und Konkurrenz hat noch keinem geschadet.

Generationswechsel

Permanent Link: Generationswechsel 22. Dezember 2008 Comment kommentare (7)

MacBook Pro

Mein treues PowerBook G4 12" geht nun in Rente bzw. zum nächsten Besitzer über. Wie man unschwer erkennen kann, ist sein Nachfolger ein heute gekauftes MacBook Pro 15".

Ein Core 2 Duo mit 2,4 GHz ist schon ein anderes Kaliber, als ein G4 mit 1,33 GHz. Leopard lief zwar noch brauchbar, aber viele Dinge dauerten einfach zu lange, um damit vernünftig arbeiten zu können. Dazu kam die niedrige Auflösung von 1024x768. Gerade fürs Programmieren ist das zu wenig.

Bisher überzeugt das MacBook Pro auf ganzer Linie. Das Display ist brillant und dank LED-Hintergrundbeleuchtung auch sofort auf voller Helligkeit. Tastatur und Trackpad sind perfekt – besonders die Multitouch-Gesten machen es einem einfach, auf eine Maus zu verzichten.

Kurz gesagt: ein Traum und zwar nicht nur für Apple-Fans.

In den nächsten Tagen werde ich über weitere Erfahrungen mit dem MacBook Pro schreiben.

P.S.: An dieser Stelle noch herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Apple Stores in München, die im Gegensatz zu ihren Kollegen in diversen Elektronikmärkten, wirklich Ahnung haben und jedem Kunden gegenüber aufgeschlossen sind. Davon können sich viele Einzelhändler eine gehörige Scheibe abschneiden.

Dies und das

Permanent Link: Dies und das 8. November 2008 Comment keine kommentare

Filme: Serenity, Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull, 28 Weeks later

Serien: Firefly, Battlestar Galactica Mini-Series (iPod)

Lesen: Frank Eller – Visual C# 2008, Andrew Stellman & Jennifer Greene – C# von Kopf bis Fuß

iTunes: Saber Rider and the Star Sheriffs OST

Spiele: Warhammer – Mark of Chaos, Die Siedler 6, Drakensang

Programmiersprache des Monats: immer noch C# 3.0.

Weblog des Monats: Girl Developer (Englisch)

Snapshot 09/08

Permanent Link: Snapshot 09/08 13. September 2008 Comment kommentare (3)

Filme: Transformers, John Rambo (einfach nur schlecht)

Serien: House MD Season 4 (ORF1), Battlestar Galacatica Season 1 (DVD)

Lesen: James Luceno – Star Wars: Der Untergang, aktuelles PHP-Magazin

iTunes: Queen & Paul Rodgers – Cosmos Rockin', The Ting Tings – Shut up and let me go

Spiele: Warhammer Online, SolFree (iPod touch), Civilization IV

Programmiersprache des Monats: C# 3.o – LINQ rockt einfach!

Und an dieser Stelle noch herzlichen Dank an die Südostbayernbahn für eine kostenlose Woche in der 1. Klasse. War sehr angenehm.

Frak you, NBC!

Permanent Link: Frak you, NBC! 11. September 2008 Comment keine kommentare

Nach den Querelen um die Preise, ist NBC nun wieder im amerikanischen iTunes Store vertreten. Schöne Sache, nur sind wir Europäer mal wieder die Deppen vom Dienst. Während man mit einem US-Account sogar die erste Folge der vierten Battlestar Galactica-Staffel kostenlos in HD bekommt, wird man hier mit der zweiten Staffel auf RTL 2 abgespeist.

Auf die grottige Übersetzung sowie die – immerhin gut besetzte – Synchronisation kann ich verzichten und ich bin gerne bereit für jede neue Folge pro Woche 2,99 EUR hinzulegen. Aber firmenpolitische Spielchen, in denen Europa immer den Kürzeren zieht, lassen das einfach nicht zu.

Die Globalisierung hat hier hat die Film- und Serienbranche noch nicht erreicht. Stattdessen verstrickt man sich in lizenzrechtliche Streitereien, die einem das Hirn bluten lassen. Stichwörter: House M.D. und Teardrop. In der heutigen Folge auf ORF1 (Staffel 4, Folge 2), war aber endlich das Lied von Massive Attack zu hören.

Ich habe keine Lust mehr, mich als letzten Idioten behandeln lassen zu müssen, nur weil ich in Europa wohne. Hier muss man schon froh sein, wenn etwas in HD ausgestrahlt wird – wäre aber noch erträglich, wenn man zeitnah und ohne Zugriff auf dubiose Quellen, an die neuen Folgen seiner Lieblingsserie kommen könnte.

Von den verzögerten DVD-Veröffentlichungen fange ich besser gar nicht erst an …

Leb wohl, GameCube!

Permanent Link: Leb wohl, GameCube! 17. Februar 2008 Comment kommentare (5)

Seit etwas über einer Woche bin ich stolzer Besitzer einer Wii mit Super Mario Galaxy und Zelda – Twilight Princess. Mein Cube geht damit in Rente. Der etwas an Apple orientierte Stil der Wii macht sich neben dem Fernseher einfach besser als ein lilaner Würfel.

Nach den enttäuschenden und für meine Verhältnisse zu schweren Super Mario Sunshine (ja, ich bin schlecht), ist Galaxy die reinste Freude. Man merkt von der ersten Sekunde an, dass jeder Pixel durchdacht wurde, um Spielspaß zu versprühen. Und vor allem: endlich ein Jump'n Run, in dem ich nicht runterfallen kann! JUHU!

Twilight Princess dagegen ist ein recht ernstes Spiel geworden. Schade eigentlich, ich mochte die selbstironische Cellshading-Inszenierung in Wind Waker. Trotzdem ist Nintendo wieder ein Geniestreich gelungen. Die Idee mit Licht- und Schattenwelt ist besser umgesetzt als in A Link to the Past und die Steuerung mit der Wiimote klappt hervorragend

Alles in allem sind es zwei geniale Spiele, die nach dem leichten Durchhänger der Vorgänger auf dem GameCube die Messlatte wieder ein Stück höher legen. Viele PC-Spiele-Studios sollten sich davon eine gehörige Scheibe abschneiden. Auf Betatests mit Vollpreistiteln, 08/15-Geschichten und noch ein generisches Grinder-MMORPG habe ich keine Lust mehr – dafür sind mir meine Zeit und mein Geld zu schade.

Firefox 3

Permanent Link: Firefox 3 16. Februar 2008 Comment keine kommentare

Eigentlich wollte ich die Finger von den Beta-Versionen lassen, nachdem mich die erste mit 1,3 GB Prozessgröße (OS X) überraschte. Die Beta 3 hingegen reizte dann doch und macht richtig Spaß. Dass über 350 Speicherlöcher gestopft wurden, merkt man deutlich. Selbst nach mehreren Stunden mit zig Tabs, kam er nur knapp über 100 MB (Windows). Der neue »Memory Cycle Collector« scheint gute Arbeit zu leisten und durch »FUEL« sollten auch in den Extensions die Lecks weitgehend unter Kontrolle bleiben.

Gecko 1.9 geht ordentlich zur Sache: der Umstieg auf Cairo hat einen ordentlichen Schub gebracht. Firefox 3 rendert damit fast so schnell wie Opera. Viel wichtiger ist aber das Steigern der Javascript-Leistung, die erheblich verbessert wurde. Die Sonderzeichen-Tabelle in TinyMCE wirkt regelrecht entfesselt: während man in Firefox 2 noch min. zwei bis drei Sekunden warten musste, passiert der Aufbau jetzt augenblicklich.

Ganz neu ist »Places«, die Vereinigung aus History und Bookmarks. Beides wird nun in einer SQLite-Datenbank gespeichert, was den Zugriff auf die Daten vereinfacht. In der Adressleiste werden nicht mehr nur die URLs aus der History durchsucht, sondern auch Seitentitel und Bookmarks. Letzteren kann man nun Tags zuweisen, was einem das Wiederfinden in großen Listen erleichtert.

Natürlich funktioniert wieder ein Großteil der Extensions und Themes wieder nicht, aber das ist bei einer Firefox-Beta schon Standard. Adblock Plus, Firebug, DownThemAll, CustomizeGoogle etc. sind aber schon entsprechend angepasst oder als passende Beta erhältlich.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es von Firefox 2 auf 3 ein deutlich größerer Schritt ist, als noch beim letzten großen Versionswechsel. Man scheint sich wieder auf das zu konzentrieren, was Firefox ausmacht: ein schlanker und schneller Browser, den man über Extensions und Themes individuell anpassen kann. Ich freue mich auf die finale Version und dass sie viele Leute überzeugen wird.

MacBook Air

Permanent Link: MacBook Air 17. Januar 2008 Comment kommentare (3)

Apple polarisiert. Mal wieder. Ich frage mich nur, warum. Ist es wirklich so schwer ein normales Verhältnis zu einem Mac zu haben?

Das MacBook Air ist das neueste Beispiel. Entweder man findet es toll oder es ist Dreck. Leute, die letzteres vertreten sind aber oft gar nicht in der Zielgruppe. Die Jungs aus Cupertino wollten ein hochportables Notebook und sind dabei nur wenige Kompromisse zwischen Mobilität respektive Produktivität eingegangen.

So sehr ich mein PowerBook 12" auch mag, ich würde es sofort tauschen. Wenn man täglich knapp drei Stunden in Zügen verbringt, will man ein möglichst leichtes, schlankes Arbeitsgerät ohne Schnörkel. Dazu liefert einem das MacBook Air noch ein 13" Display mit 1280 x 800 Pixel und einige richtige Tastatur. Was will ich denn als Programmierer, der unterwegs arbeiten will, denn bitte mehr?

Die 1024 x 768 Pixel Auflösung des 12"-Displays eignen sich weder besonders gut für Leopard noch fürs Arbeiten. Als es vor vier Jahren auf den Markt kam, war das noch anders – heutzutage ist es einfach zu wenig. Wobei ich ihm aber zu gute halten muss, dass Leopard sehr gut auf so einer betagten Hardware läuft. Man stelle sich ein normales Notebook gleichen Alters mit Windows Vista vor …

Worauf ich jedoch eigentlich hinaus will: das MacBook Air ist nicht für jedermann. Wer einen Desktop-Ersatz, mehr Leistung oder gar damit spielen will, soll doch bitte zu den anderen beiden Modellen oder einem beliebigen PC-Notebook greifen und den Air-Besitzern ihre Freude lassen.

Think geek

Permanent Link: Think geek 9. Dezember 2007 Comment keine kommentare

innere Geeks

Diese Geeks leben in mir. Beängstigend.

[Geklaut bei Eberon]

Apfelkraft

Permanent Link: Apfelkraft 24. November 2007 Comment kommentare (2)

Leopard


Zugegeben, das PowerBook ist nicht mehr sonderlich frisch, aber es läuft mit Leopard ganz gut. Nach drei Tagen will ich es wirklich nicht mehr hergeben. OS X macht einem das Leben schön einfach. Es macht einfach Spaß.

Dazu feine Programme wie Adium X und TextMate, deren Windows-Pendants dagegen ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Alleine das Zusammenspiel zwischen Adium und dem Adressbuch ist an Komfort kaum zu überbieten. So gut Miranda auch sein mag – dagegen ist es chancenlos.

Kurz gesagt: nie wieder ohne. Der nächste Rechner wird ein Mac.

Sucht

Permanent Link: Sucht 16. November 2007 Comment kommentare (6)

57%How Addicted to Apple Are You?

Das Ergebnis berücksichtigt schon mein PowerBook G4, das ich aber leider erst nächste oder übernächste Woche bekommen werde.

[Geklaut von Eberon]

Purer Luxus

Permanent Link: Purer Luxus 3. November 2007 Comment kommentare (8)

iPod touch

Und natürlich zu teuer, aber ehrlich: SCHEISS DRAUF!

Wobei das Preis-Argument eigentlich nicht zieht, da immer ein normaler iPod als Vergleich herangezogen wird. Der touch kann aber ein bisschen mehr als Musik, Videos und Cover Flow. Vor allem mit dem kommenden SDK könnte er sich als ernsthafte Konkurrenz im PDA-Markt etablieren.

Zu meckern habe ich momentan eigentlich nur, dass man Termine in den Kalender nicht direkt eintragen kann. Sie können bisher nur via iTunes von iCal oder Outlook synchronisiert werden. Leider habe ich (noch) keinen Mac und kein Outlook – der biltzende Donnervogel recht mir vollkommen.

Der Rest funktioniert wunderbar. Selbst diverse AJAX- und Javascript-Spielereien mit jQuery schluckt der kleine Safari problemlos. Es hat einfach was auf der Couch zu hocken und Blogs zu lesen oder bei YouTube rumzustöbern.

Das ging schnell …

Permanent Link: Das ging schnell … 14. Juni 2007 Comment keine kommentare

Safari unter Windows rendert nun auch synthetische Schriften!

Warum denn nicht gleich? Aber nun gut, der Fehler wurde ja doch sehr schnell behoben. Nach ein paar kurzen Ausflügen auf diverse Seiten, bleibt da eigentlich nur ein Fazit: saubere Darstellung und äußerst flott. Weiter so!