madcats[welt]

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Proxtube und Foxydeals

Nichts Böses ahnend surft man sich durch die Blitzangebote bei Amazon und wird auf einmal von einer gelben Leiste über der Seite mit Werbung überrascht. Ein kurzer Blick in den Web Inspector zeigt, dass es sich um Foxydeals handelt.

Wo zur Hölle kommt das her? Es wurde nichts neues installiert. Eine Google-Suche später war der Schuldige klar: Proxtube.

Offenbar wurde gestern still und heimlich ein Update veröffentlicht, das Foxydeals mitbringt und ungefragt auf Seiten wie Amazon einschaltet.

Erst nach vielen Beschwerden gab es eine Stellungnahme des Betreibers bei Facebook: die Server-Kosten übersteigen offenbar deutlich die Spendeneinnahmen und man habe sich daher zu diesem Schritt entschieden. Es wird zukünftig eine Möglichkeit geben Foxydeals abzuschalten.

Schön und gut, wenn die Kosten explodieren muss man etwas tun, aber warum spricht man nicht vorher mit den Nutzern darüber? Mein Verständnis für solche idiotischen Aktionen hält sich in Grenzen. Proxtube ist dazu da, um in Deutschland nicht zugängliche YouTube-Videos anschauen zu können und hat meiner Meinung nach dann auf anderen Seiten, die ich besuche nichts verloren. Zumal in der initialen HTTP-Anfrage an Foxydeals auch noch die gerade besuchte Seite als Referer übergeben wird. Immerhin wird diese Anfrage wohl nur auf Produktseiten in Shops abgesendet, aber hundertprozentig sicher sein kann man sich da evtl. auch nicht.

Inzwischen warnen viele Blogs vor Proxtube. Einige stufen es sogar als Malware ein, weil Foxydeals ungefragt mitgebracht und eingeschaltet wird. Der Schaden da durch ist kaum absehbar und wäre so einfach zu vermeiden gewesen …

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Neues, altes Theme

Gerade eben habe ich auf ein neues Theme umgestellt. Das Design bleibt gleich, aber die Technik dahinter habe ich komplett ausgetauscht. Zuletzt war das Theme “Platform PagesLines” im Einsatz. Einerseits ist es sehr umfangreich ausgestattet und bietet extrem viele Konfigurationsmöglichkeiten. Damit einher kommen aber ein völlig überladener, tief verschachtelter Quelltext und ein recht großer PHP-Part, da viele Seitenteile durch zig Funktionen und Klassen erzeugt werden. Die Entscheidung das Theme neu zu schreiben viel mir daher nicht sonderlich schwer.

Wie es sich heutzutage gehört, ist das Markup sehr flach gehalten und setzt auf HTML 5. Um die Stylesheets schneller und effizienter zu entwickeln, setze ich auf das CSS-Framework Compass. Dessen Grundlage ist das Framework SASS, das die Style-Schreiberei durch mögliche Verschachtelungen, Variablen, Berechnungen, Vererbung, Style-Templates (Mixins) deutlich vereinfacht. Dazu schreibt man einfach die Styles im SCSS-Format und SASS bzw. Compass erstellen aus daraus eine voll einsatzfähige CSS-Datei — auf Wunsch schon komplett minified bzw. compressed.

Jedem, der viel mit CSS arbeitet, kann ich nur unbedingt empfehlen, sich Compass näher anzuschauen. Selbst nach nur kurzer Einarbeitung spart man sich enorm viel Arbeit und kann auch spätere Änderungen deutlich schneller vornehmen, besonders wenn es um Selektor-Gruppen geht.

Für die Zukunft plane ich weitere Optimierungen, u.A. den Einsatz von ControlJS, das JavaScripts asynchron lädt und erst nach Rendern des DOMs ausführt. Zusätzlich möchte ich an die Anzahl der HTTP-Requests pro Seitenanruf auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Ziel des Ganzen ist, wie schon auch der Einsatz von Amazon CloudFront als CDN und memcached, ein kleines, hoch performantes Spielzeug zu haben. Übung darin schadet nie, denn Ladezeiten haben einen sehr großen Einfluss darauf, ob ein Besucher bleibt oder nicht. Dazu plane in nächster Zeit auch einige Beiträge zu Strategien, Ladezeiten zu optimieren bzw. entsprechende Tutorials.

Als kleines Schmankerl stelle ich das Theme mit allen notwendigen Dateien in ein öffentliches Github-Repository.

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Eigener Minecraft-Server mit Amazon EC2

Nach einigen negativen Erlebnissen mit Spielserver-Anbietern für den MineStar-Server, war klar, dass nur ein eigener Server genug Leistung hat, um wirklich ein gutes Spielerlebnis mit ca. 15+ Leuten zu bieten. Dedizierte Hardware kam aus Preisgründen nicht in Frage, also entschied man sich für einen virtuellen Server in einer Cloud und bisher funktioniert alles tadellos. Angespornt hiervon und den guten Erfahrungen mit den Amazon Web Services, habe ich mich gefragt, ob man nicht einen Server über Amazons EC2 aufsetzen kann und mich daran gemacht.

Mit einer Micro-Instanz von EC2 kostet das ganze pro Stunde 2 Cent, dazu bezahlt man den Traffic. Neukunden bekommen im ersten Jahr einiges kostenlos, Details siehe hier. Einen kleinen Server sollte man damit weitgehend kostenlos betreiben können. Da man nur den Verbrauch und keine Grundgebühren bezahlt, kann man notfalls den Server einfach abschalten.

Die Kosten für Euren Server könnt Ihr im Konto-Bereich von Amazon Web Services mit zweistündiger Verzögerung genau überwachen.

Eine detaillierte Anleitung zum Aufsetzen eines EC2-Servers für Minecraft gibt’s unter “weiterlesen …”.

(weiterlesen …)

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Ein paar Änderungen

Nach langer Abstinenz durch Blog-Unlust, wird es Zeit wieder etwas zu schreiben. Ich habe in vergangenen Tagen einige technische Änderungen vorgenommen:

  • Ein Großteil der statischen Inhalte (Bilder, CSS-Dateien, JavaScripts etc.) wird nun über ein Content Delivery Network (CDN) bereitgestellt. Hierzu verwende ich ich die Services Amazon S3 bzw. Amazon CloudFront. S3 übernimmt die eigentliche Speicherung der Dateien innerhalb des Amazon-Netzwerks. CloudFront bezieht die Daten von S3 und stellt sie wahlweise als Download- oder Streaming-Inhalt über das weltweite CloudFront-Netzwerk bereit. Realisiert wird das ganze über das WordPress-Plug-In W3 Total Cache, das die Dateien zu S3 überträgt und sich um die URL-Umschreibung zu CloudFront kümmert.

    Das klingt nun extrem überdimensioniert und ist es eigentlich auch. Mir geht es dabei um den technischen Aspekt, wie man sowas realisiert und die sich daraus ergebenden Vorteile von Cloud Hosting Services. Abgesehen davon, ist es unschlagbar günstig. Man zahlt keinerlei Grundgebühren, es wird nur abgerechnet, was man wirklich verbraucht. Für meine Verhältnisse in Sachen Traffic und Zugriffe, kostet das nur ein paar Cent im Monat.

  • Nach dem ich zwischenzeitlich wieder Google Analytics als Statistikdienst genutzt hatte, bin ich nun auf Piwik umgestiegen. Piwik ist eine Open Source-Lösung, die fast alles kann, was Analytics auch bietet, läuft aber lokal auf meinem Web-Server. IP-Adressen werden ausschließlich anonymisiert verwendet.

    Wer nicht von Piwik erfasst werden möchte, kann sich hier per Cookie ausschließen lassen.

  • Wie oben schon erwähnt, setze ich nun W3 Total Cache ein. Neben der Bereitstellung der statischen Inhalte über ein CDN, bietet es vor allem diverse Caching-Systeme für Dateien, Datenbank-Inhalte, Objekte oder auch HTTP-Kompression. Die Ladezeiten sollten so angenehmer sein und gleichzeitig wird der Server geschont.

So, das war’s dann erstmal. In Zukunft werden wieder mehr Einträge folgen, wie üblich hauptsächlich über Technik, Web-Entwicklung oder Spiele.

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Battlestar Galactica (2004) Blu-ray

YES, ab September gibt’s die ganze Serie auf Blu-ray. Natürlich nicht in Deutschland, aber als hiesiger Fan der Serie hat man sich eh mit diesem Schicksal abgefunden. Amazon UK bietet die komplette Box für schlappe 115 Pfund an. Nach dem aktuellen Kurs sind das ca. 135 EUR – ein Schnäppchen.

Leider steht der genaue Inhalt der Box nicht dabei, aber da sie es »The Complete Series« nennen, sind wohl die Mini-Serie und die diversen Webisodes enthalten. Für SD-Zuschauer gibt es außerdem eine DVD-Version zu einem verträglichen Preis.

Nur: hoffentlich stimmt die Bildqualität. Nach Aussagen eines Rezensenten war die HD-DVD-Fassung der ersten Staffel recht mau. Es wäre sehr schade, wenn eine der wohl besten Serien überhaupt durch ein mieses Bild verschandelt wird.

In diesem Sinne: So say we all!