Alle Amokläufe wieder geht die gleiche Debatte von reaktionären Unionspolitikern und anderen los, deren verdrehtes Ponyhof-Weltbild nun gerade in Form von geistiger Diarrhoe durchdreht.

Machen wir den »Killing Spree-Check«:

  1. »Killerspiele« wurde gesagt.
  2. Verbotsforderungen aus Bayern.
  3. Die USK ist schuld.
  4. Counterstrike.
  5. Drei Milliarden Sondersendungen auf allen Kanälen.
  6. Katastrophale Berichterstattung mit Sensationsgeilheit der deutschen Medien.

Kurz gesagt: das Übliche – langweilig. Es ist ja auch wirklich zu viel verlangt, sich mit den wahren Ursachen und ihrer Komplexität auseinander zu setzen, wenn man wieder die üblichen Verdächtigen ohne Anklage und Beweise vor ein Standgericht stellen kann. Oder im Falle von Herrn Prof. Pfeiffer finanzielle Interessen für sein Institut verfolgt …

Ach ja, Herr Plasberg, ich hätte einen Wunsch: wenn Sie schon og. Herrn Pfeiffer wieder einmal einladen, dann bitte passend auch mal jemanden, der eine starke Gegenposition vertreten kann. Keine selbsternannten »Spieleexperten« vom WDR, keine auf den Mund gefallenen Kellerkinder und schon gar keine Mobbing-Opfer, die alleine aufgrund ihrer optischen Erscheinung und ihres Vornamens keinerlei Zweifel an ihrer Geschichte aufkommen lassen.

  • STUNTG1RL

    Es ist der normale “Schutzmechanismus” einer Generation, die für Ihre eigenen Taten nicht verantwortlich gemacht werden will. Die Killerspiele sind schuld! So einfach geht das. Weil, wenn es nicht die Killerspiele wären, was ist es dann? Dann müsste man unter Umständen selber darüber nachdenken, was falsch gelaufen ist und was man vielleicht selber falsch gemacht hat.

    Es ist traurig aber die Geschichte wiederholt sich.